Alle Artikel mit dem Schlagwort: DiY

Strickkissen-DIY: mit dicker Wolle und dicken Nadeln sind kuschelige Kissen ruck zuck gestrickt.

Winter-DIY: Strick­kissen

Stri­cken ist ein sinn­li­ches Vergnügen – die flau­schige Wolle, das leise Klap­pern der Nadeln, das Knäuel, das munter über den Boden tanzt. Diesen Winter hat mich mal wieder das Strick­fieber  gepackt. Daher möchte ich Sie ermun­tern und inspi­rieren, sich auch mal einer Hand­ar­beit zu widmen. Manchmal stehe ich mir mit zu ausge­klü­gelten Projekt-Ideen im Wege und am Ende lasse ich es ganz. Schade. Kennen Sie das? Deswegen ist es manchmal besser, es lieber einfach zu halten. Nach dem Motto: Mach es – aber mach es jetzt! Also habe ich mir meine dicksten Strick­na­deln geschnappt und drei Knäule dicke, kusche­lige Wolle… Das Projekt: Strick­kissen. Im Winter über­nehmen kusche­lige Texti­lien im Inte­rieur gerne die Haupt­rolle. Sie dämpfen auf ange­nehme Art die Geräu­sche, sie machen Wärme sichtbar und sie sorgen für eine behag­liche Atmo­sphäre. Mit Texti­lien kann man schnell und einfach einen jahres­zeit­li­chen Wandel in der Wohnung vornehmen. Die Leinen­kissen mit wollig­wei­chen Strick­kissen tauschen, ein kusch­liges Plaid aufs Sofa. Wenig Aufwand – große Wirkung! Das inspi­riert mich… (unbe­zahlte Produkt­emp­feh­lung) Wolle ist ein wunder­bares Natur­pro­dukt mit tollen Eigen­schaften. Ich …

Fashion-DIY: Ansteckblumen

Fashion-DIY: Ansteck­blüten

Wenn uns die dunkle Jahres­zeit manchmal zu trübe und trist erscheint, ist der klügste Weg, ihr mit einem Lächeln und Augen­zwin­kern zu begegnen. Mein Tipp: “Steck Dir eine Blüte ans Revers und mach das Beste draus!” Flora und Fauna spielen in der Mode immer wieder eine große Rolle. Ob jetzt im Herbst (sehr schön übri­gens bei Desi­gner Elie Saab – Fall-Winter 2018/19) oder im kommenden Früh­jahr. Große und kleine Blüten tummeln sich auf Klei­dern, Röcken und Mänteln. Mein nach­hal­tiger Beitrag zu diesem sehr schönen Mode­trend: Opulente Ansteck­blüten mit Fransen zum Selber­ma­chen. Aus Leder-, Woll- und Stoff­resten (z.B. Jeans) sowie hübschen Kordeln und Bändern kann man jeder der Ansteck­blüten ein indi­vi­du­elles Fran­sen­kleid verpassen. Die Reste kommen so zu neuen Ehren, und den Blüten stehen sie ausge­zeichnet. Das Spiel mit Mate­ria­lien, das Neben­ein­ander von Leder, Stoff, Wolle und Kunst­fell in opulenten Farb­welten macht riesigen Spaß. Jeans­stoff eignet sich hervor­ra­gend und erdet Gold­kordel & Co. Leder­reste gibt es in Bastel­läden, auf Wochen­märkten (ich habe schöne kleine Leder­stücke auf dem Hamburger Isemarkt gefunden) oder im Internet. Es sollten aller­dings …

DIY-Kunst Farbkreise

Farbe auf den Punkt gebracht – DIY-Kunst

Bilder an den Wänden sorgen für Atmo­sphäre und Span­nung. Das Auge blickt, das Auge entdeckt. Bilder können uns in die Ferne tragen, in Stim­mungen versetzen oder einfach nur durch ihre Farbig­keit erfreuen. Mit Bildern kann man Kontraste schaffen, die einem Raum das gewisse Etwas verleihen, sie zum Klingen bringen. Will oder kann man nicht gerade in Kunst inves­tieren, gibt es die char­mante Möglich­keit, selber etwas zu kreieren, “DIY-Kunst” sozu­sagen. Selber schöne Rahmen zu füllen und Deko­ra­tives zu schaffen. “Ich kann das nicht” lass ich an dieser Stelle nicht gelten! Diese Idee ist so kinder­leicht umsetzbar, dass ich sie direkt von meinen Kindern habe verwirk­li­chen lassen. Und ich kann verspre­chen: Es macht sehr viel Spaß. Das Ergebnis? Abstrakt, bunt, deko­rativ! Farb­kreis-Kunst Mate­rial: Weißes Rund­fil­ter­pa­pier, Ø ca. 125 mm (gibts z.B. hier). Man kann auch runde Kaffee­filter (1) benutzen oder aus Teefil­ter­beu­teln für losen Tee (fein)  Kreise zuschneiden. Das Filter­pa­pier liegt dann doppelt, da es sonst zu dünn ist. Ganz einfache Filz­stifte (die güns­tigen funk­tio­nieren tatsäch­lich am besten!) Eine Pipette (gibt es im Bastel­laden, in der Apotheke oder hier) …

Tierskulpturen aus Pappmache, schwarz bemalt

Drei mal schwarzer Kater

Wer meinen Blog bereits ein wenig durch­stö­bert hat, ist viel­leicht auf die vergol­deten DIY-Tier­­skul­p­­turen aus Papp­maché gestoßen. Sie eignen sich wunderbar, um kleine Still­leben zu insze­nieren oder eine Fens­ter­bank zu deko­rieren. Bevor ich mit meinen Kindern die vergol­deten Figuren gefer­tigt habe, haben sie mit der glei­chen Methode drei Kater kreiert. Die drei Skulp­turen haben wir aller­dings mit mattem Acryl­lack schwarz ange­malt. Meine Kinder haben die drei Kater den Groß­el­tern geschenkt. Dort bewa­chen sie nun einen alten, rusti­kalen Eichen­schrank. Aber die schwarzen Figuren sehen auch toll auf der Fens­ter­bank, auf Side­boards oder Tisch­chen aus. Der Voll­stän­dig­keits­halber habe ich die drei Kater auch noch mal foto­gra­fiert.  Zur DIY-Anlei­­tung geht es hier entlang… Nur wird statt des Blatt­goldes ein Töpf­chen schwarzer, matter Acryl­lack gebraucht, der in zwei Schichten auf die Papp­ma­ché­tiere aufge­tragen wird. Wichtig: Die Figuren sind nicht für den Outdoor-Bereich geeignet – zwischen üppigen Zimmer­pflanzen kann ich sie mir aller­dings sehr gut vorstellen!

Recycling-Hippie-Jeanstaschen

Jeans­re­cy­cling – Hippie-Tasche

Es war einmal ein Wäsche­korb… rand­voll mit zu kleinen oder kaputten Jeans und Kinder­jeans. Er wartete auf den Trans­port zum Altklei­der­con­tainer. Aber Stopp – so viel 1A-fester Jeans­stoff in den schönsten Tönen, mit dicken Zier­nähten, Taschen und Nieten? Da lässt sich doch etwas draus machen… Klei­dung ist zum Wegwerf­ar­tikel geworden. Die wenigsten Menschen repa­rieren noch ihre Klei­dungs­stücke. Ist etwas kaputt, weg damit. Ich nehme mich nicht davon aus, aber in diesem Falle fiel mir zum Glück etwas Besseres ein: Eine Hippie-Tasche! Große Beutel-Taschen, die statt Plas­tik­tüten beim Shoppen die deut­lich hübscheren Begleiter sind. Aus den Blue-Jeans habe ich eine Patch­work-Tasche gear­beitet, den weißen Jeans­stoff habe ich mit Textil­farbe bemalt. Mein Motiv: Katzen! Um es mir leicht zu machen, habe ich die Jeans so ausein­an­der­ge­schnitten, dass ich glatte Recht­ecke vor mir liegen hatte. Taschen, hübsche Nähte oder Nieten­de­tails habe ich berück­sich­tigt. Aus diesen Stoff­stü­cken habe ich mir einfach ruck zuck drei große neue Stoff­teile zusam­men­ge­näht, um daraus meine Schnitt­teile zu schneiden. Aus einem die Seiten­teile, aus dem anderen den Taschen­boden und aus einem den Taschen­henkel. Hinweis: …

tierskulptur reh

Vergol­dete Tier­skulp­turen DIY

Ach, das ist aber ein süßer Hase!” “Nein, das soll Papa sein…”. Jede Familie verzeichnet solche unver­gess­li­chen Dialoge in ihrer Chronik. Und wir lernen, wahre Kunst zeigt sich in der gestal­te­ri­schen Frei­heit. Und genau deshalb liebe ich es, mit meinen Kindern kreativ zu sein, kleine Kunst­werke zu schaffen. Die Papp­­maché-Tier­­skul­p­­turen gehören defi­nitiv zu den High­lights, sind leicht gemacht und sehen toll zwischen kleinen Still­leben, auf Side­boards, Tischen oder Fens­ter­bänken aus. Wir haben sie zwischen unseren Wand­tel­lern im Flur ange­bracht. Mate­rial: Holz­so­ckel ca. 15 x 10 x 2 cm (z.B aus der Schnit­tres­te­kiste im Baumarkt), Bunt­lack  oder Acryl­lack, bieg­samer 2 mm Aludraht (Floristik), 4 Nägel passend zur Dicke der Platte (ich nehme gerne Pols­ter­nägel), Papp­­maché-Model­­lier­­mehl und Blatt­gold, Anle­ge­milch, Über­zugs­lack und weicher Pinsel (Bastel­laden), Bastel­filz, hilf­reich kann eine kleine Schmuck­zange zum Biegen des Drahtes sein.   Anlei­tung: Zuerst haben wir den Holz­so­ckel lackiert (ich hatte noch einen Rest “Off Black” im Keller); gut trocknen lassen. Von dem Aludraht habe ich den Kindern 2 x 20 cm lange Stücke für die Beine der Tier­fi­guren abge­schnitten. Die Enden kann man …

stickbild vor tapete

Hübsches Rahmen­pro­gramm

Was ins Eckige muss, ist mir als Mutter von drei fußball­spie­lenden Kindern klar. Aber was ins Ovale passt, das ist eine viel schwe­rere Frage. Als Lieb­ha­berin ovaler Rahmen habe ich einst einige schöne Modelle auf Floh­märkten erstanden. Leider ist es nicht sehr leicht, sie mit passenden Bildern zu füllen, da die meisten Werke eher für recht­eckige oder quadra­ti­sche Rahmen gedacht sind. Nachdem mein Lieb­lings­mo­dell einige Zeit solo als “Schmuck­stück” unser Wohn­zimmer zierte, kam mir nun die Idee, den Rahmen mit einer kleinen Hand­ar­beit zu füllen. Sticken, Weben & Co erleben ja gerade eine kleine Renais­sance. Wie schön! Mit Hilfe einiger Heft­zwe­cken habe ich den Rahmen von hinten mit Hanf­band bespannt. Gerade so, dass mittig die Fäden senk­recht durch den Rahmen laufen. Zuerst wollte ich ein Bild eines Vogels einweben, aber ein Free­style-Stick­­bild lässt sich flexi­bler, farben­rei­cher und fili­graner gestalten – Ich zeich­nete eine Vogel­form (genauso gut wäre natür­lich eine Blume oder ein anderes Tier gewesen, aber ich bin ja nun gerade im Distel­­fink-Fieber) und einen Unter­grund für Blüten auf ein Rest­stück weißes Leinen und unter­legte …