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DIY-Schachbrett-Bilder. Neugierig sein, mit Farben experimentieren, Pflanzenfragmente einarbeiten - mit Acrylfarbe kann man tolle Wanddekorationen herstellen. Und es muss nicht kompliziert sein.

DIY: Schach­brett-Bilder

Haben Sie manchmal Lange­weile? Tun Sie nichts, schauen nur so vor sich hin und plötz­lich: BÄM! ist da eine Idee. Eine Idee, was man tun könnte, eine Lösung für eine Frage­stel­lung oder einfach ein richtig guter Einfall. Ich erlebe dieses Phänomen häufiger, beson­ders bei meinen Kindern. Erst stapfen sie unschlüssig herum und wissen nichts zu tun… laaang­weilig. Und dann, ganz plötz­lich, geschäf­tiges Gewusel. Auf diesem Nähr­boden der Ruhe und des Nichts­tuns sprießen die wunder­vollsten und krea­tivsten Ideen wie Blumen hervor. Lange­weile zu haben bedeutet auch, die Frei­heit für etwas zu haben. Viel­leicht blät­tert man in einem Buch, einem Magazin oder hört Musik und plötz­lich verknüpfen sich die Gedanken mit dem Gese­henen oder Gehörten – und ein guter Einfall ist geboren. Unmög­lich in der Hektik, die uns umgibt? Ich denke, wir sollten unsere Lebens­zeit mehr wert­schätzen und uns bewusst für etwas, aber auch mal gegen etwas entscheiden. Stellen wir uns die Frage “Was ist mir wirk­lich wichtig”, bringen wir viel­leicht etwas Ruhe in unser Leben und verzet­teln uns nicht andau­ernd. Meine Familie und ich entscheiden uns …

DIY: Bilderstative. Toll für die Inszenierung von Bildern, Schriftstücken, Notenblättern und vielem mehr.

DIY-Bilder­sta­tive – Krea­tives mit Sti(e)l

Bilder­sta­tive selber­bauen Der kleine dicke Krit­zelbär, Kopf­füßler, Bunt auf Hinter­grund – so könnte man die Bilder nennen, die uns manchmal von Kindern stolz über­reicht werden. Mit den Jahren werden die kleinen Kunst­werke dann immer ausge­feilter. Ein Fami­­lien-Zuhause ist ein krea­tiver Ort, der sich ständig entwi­ckelt, und ich finde es wunderbar, wenn alle – Eltern und Kinder – am Gestal­tungs­pro­zess teil­haben. Dabei entstehen oft origi­nelle Ideen, Plätze und Deko­ra­tionen, die mit Fantasie und Witz gestaltet werden. Umso besser, wenn wir den groß­ar­tigen kleinen Kunst­werken unserer Kinder zuhause Platz einräumen. Ich glaube, eine Wert­schät­zung ihrer Arbeiten fördert die Krea­ti­vität und das Selbst­be­wusst­sein,  mit dem sich die kleinen Nach­wuchs­künstler auf krea­tivem Terri­to­rium bewegen. Und: Eine Umge­bung, in der Krea­ti­vität einen hohen Stel­len­wert hat, wirkt nicht nur auf Kinder anre­gend. Hier ist auch bei Eltern Einfalls­reichtum gefragt. Eine Idee, wie man Bilder, Gemaltes oder Gedrucktes in den Wohn­räumen schön präsen­tieren kann, kam mir kürz­lich, als ich an einer Klein­an­zeige hängen blieb: Konvolut alter Vorhang­klam­mern aus Messing zu verkaufen. Mit diesen wunder­schönen Vintage-Klam­­mern könnte man doch zwei, drei Bilder an …

Zu Besuch bei den Freundts – Vintage-Buchstabensammler aus Hamburg. Ein Porträt.

Psst… wollen Sie ein ‘E’ kaufen?

Oder ein ‘A’, ein uraltes riesiges ‘B’, ein neon­be­leuch­tetes ‘L’ oder viel­leicht ein vergol­detes ’n’? Die Bedeu­tung von Buch­staben wurde uns bereits im Klein­kind­alter vermit­telt. Zum Spre­chen, Lesen und Schreiben – unver­zichtbar. Den Blick für die beson­dere und manchmal einzig­ar­tige Darstel­lung der Buch­staben entwi­ckelt man etwas später. Geschwun­gene und verschlun­gene, lange und schlanke, runde und eckige – arten­reich sind die verschie­denen “Figuren” der Lettern. Doch dann gibt es da noch eine beson­dere Art von Buch­staben. Die von der Straße. Die hart­ge­sot­tenen. Weil sie da sind, wo das Leben tobt, vor den Geschäften, Bars, Cafés, Hotels und Restau­rants. Diese stillen Zeit­zeugen an den Häuser­fas­saden. Buch­staben, die unab­lässig ihre Botschaft aussenden, während der Lauf der Geschichte an ihnen vorüber­zieht. Und so über­standen die einen die Wirren des Zweiten Welt­krieges, unter anderen flanierten Damen in Petti­coats entlang und wieder andere wurden sogar von den Blicken der Beatles erfasst – wer weiß das schon so genau…? Zeitlos schön! Und deswegen schaffen es die kleinen und großen Buch­staben, die Herzen einiger Menschen zu erobern, ja sogar wahre Leiden­schaften zu wecken. …

Ein stilles Graugrün verleiht einem Mini-Zimmer unterm Dach ein tolles Flair. Weiß, kleine Farbakzente und Vintage-Fundstücke sorgen für Atmosphäre.

Ein neues Kleid fürs Mini-Zimmer

12 Quadrat­meter Grund­fläche, schräge Wände, keine Decke – ganz oben  in so einem Spitz­dach­käm­mer­chen fühlt man sich fast wie in einem kleinen Zelt. So einem Mini-Zimmer mit Farbe ein neues Flair zu verleihen, ist eine span­nende Aufgabe. Ein winziges Zimmer weiß zu strei­chen, ist oft der erste Impuls, um Weite und Groß­zü­gig­keit zu schaffen. Aber – so ein Mini-Zimmer ist nicht weit und groß und wird es auch nie sein. Warum also nicht den warmen, behag­li­chen und gebor­genen Charakter des winzigen Raumes mit einer passenden Farbe unter­strei­chen? Ich habe mich für einen gemüt­li­chen, nost­al­gi­schen Farbton entschieden. Ein stilles Grau­grün, das wunderbar zum goldigen Ton des Dielen­bo­dens passt und das durch ein strah­lendes Weiß der Fenster, Fußleisten, der Tür und der Leinen­vor­hänge perfekt in Szene gesetzt wird. Der Farbton wirkt wie ein Weich­zeichner, statt grauer Schatten zeigen sich bei  wech­selnden Licht­stim­mungen die verschie­denen Facetten der Farbe: mal bläu­lich, mal silbrig und bei Sonnen­schein legt sich ein goldener Ton auf die Wände. Dem Himmel so nah Zwei Fenster rahmen den Blick in die Baum­wipfel und den Himmel. Es …

Homestory – Lebe lieber einzigartig. Ein Plädoyer für Handwirklichkeit, Nachhaltigkeit und Möbel mit Geschichte.

Lebe lieber einzig­artig… eine Home­story

Wer beim Einrichten seines Zuhauses auf sein Bauch­ge­fühl hört, den begleitet das Inte­rieur ein ganzes Leben. Wer nur den Trends folgt, den ermüdet irgend­wann, was er hat.” Rossana Orlandi (Design­ga­le­ristin aus Mailand) Sind Sie schon einmal in eine Wohnung gekommen und haben sich gewun­dert, wie sehr die Einrich­tung die Persön­lich­keit der Bewohner wider­spie­gelt? Gegen­stände und Deko­ra­tionen – mit Leiden­schaft zusam­men­ge­tragen – die auf ganz wunder­volle Art und Weise den Charakter des Arran­geurs verkör­pern? Es ist wie ein Eintau­chen in eine andere, sehr persön­liche Welt. Für mich immer wieder eine span­nende und inspi­rie­rende Erfah­rung. In der Einrich­tung kann man oft sehr viel lesen über den Geschmack, die Inter­essen, Erfah­rungen, über den Humor und die Träume der Bewohner. Ein Zuhause, das sich über einen langen Zeit­raum entwi­ckelt hat, liebens­wert, unper­fekt an manchen Stellen, voll­kommen an anderen. Globa­li­sie­rung, moderne Massen­pro­duk­tion und güns­ti­gere Preise haben Design demo­kra­tisch gemacht. Schön einer­seits, die trau­rige Seite aber ist, dass diese Tatsache mehr und mehr zu einer Verein­heit­li­chung, einem kollek­tiven Massen­ge­schmack führt. Innen­ein­rich­tungen werden zuneh­mend “austauschbar”. Es entwi­ckeln sich weniger einzig­ar­tige Stile, regio­nale …

Frühstück im Bett: Endlich Zeit zum Entspannen - mit selbstgebackenem Brot und toller Bettwäsche. Die herrliche Zeit zwischen den Feiertagen.

Zeit für Entspan­nung: Früh­stück im Bett

Das Schönste am Winter? Schnee und ganz viel Gemüt­lich­keit! Der Schnee hatte im Norden bisher nur einen kurzen Auftritt. Aber gemüt­lich machen können wir es uns dennoch. Weih­nachten ist die Zeit der Besin­nung, man lässt den Alltag hinter sich, schaut auf das Große und Ganze, versucht die kleinen und großen Sorgen einmal zu vergessen oder genießt, dass einfach alles gut ist. Ich finde, das Zur-Ruhe-Kommen gelingt beson­ders gut an den Tagen zwischen Heilig­abend und Neujahr. Wecker aus, den Super­markt links liegen lassen, den Winter nur durchs Fenster herein­blin­zeln lassen und mit einem feinen Früh­stück den Vormittag an dem wohl gebor­gensten Ort der Welt verbringen: im Bett. Mit diesem groß­ar­tigen Gefühl, zu Hause zu sein! Egal ob es draußen schneit oder nicht, ich hole mir das Winter­weiß mit strah­lender Bett­wä­sche ins Schlaf­zimmer. Die zarten blauen Ranken erin­nern mich jetzt einfach mal an Eisblumen. Ein flau­schiges Fell wärmt die Füße. Das Früh­stück passt auf ein Tablett, und ein biss­chen hübsche Deko­ra­tion darf natür­lich nicht fehlen. Die winzigen Blüten des Schlei­er­krauts tanzen wie Schnee­flo­cken um meine dicke weiße …

DIY Adventsdekoration: Waldweihnacht. Winterwald statt Adventskranz + Apfellichter

Advents­de­ko­ra­tion: Wald­weih­nacht

Was bedeutet Ihnen die Advents­zeit? Stress, Hektik und viel Arbeit? Oder finden Sie die Ruhe, den Dezember zu genießen? Für mich ist es immer auch eine Erin­ne­rung an die eigene Kind­heit. Dieses krib­be­lige Gefühl, dass bald etwas Beson­deres kommt. Kerzen­schein und Lich­ter­glanz überall, gemüt­liche Advents­nach­mit­tage mit Lebku­chen, die süßen Düfte aus der Küche, das heim­liche Werkeln der Eltern hinter verschlos­senen Türen. Vor der Haustür Kälte und Schnee. Schlitt­schuh­laufen bis einem die kalten Nasen und Füße fast abfielen und dann abends glück­lich und müde mit einer Wärm­fla­sche ins Bett sinken… Als Kinder haben wir uns um volle Kauf­häuser, Anfahrts­staus vor Park­häu­sern und Schlangen an den Kassen nicht geschert. Dankbar haben wir gebas­telt, geba­cken, Geschichten gelauscht und die Vorfreude genossen. Wenn ich durch die Weih­nachts­ab­tei­lung der Kauf­häuser mit Kitsch und Kram laufe, wird es mir schnell zu viel. Reden wir nicht über eine besinn­liche Zeit? Dann besinnen wir uns doch mal! Auf das Wenige, was wir brau­chen, um in fest­liche Stim­mung zu kommen. Und auf das Wich­tigste über­haupt…  gemein­same Zeit mit Familie und Freunden! Zeit zum Basteln, …

Das 7. Zimmer - französisches Brocante-Flair in Hamburg – ein Porträt

Das 7. Zimmer – ein Porträt

Schon der Klang des Namens macht neugierig: Das 7. Zimmer. Ich denke an eine verwun­schene alte Villa in einem geheim­nis­vollen Garten, durch die man von Zimmer zu Zimmer streift. Bis man plötz­lich vor diesem einen steht– dem 7. Zimmer, in der Hoff­nung verhar­rend, dass sich hinter dieser Tür etwas Beson­deres verbirgt. Eine Samm­lung kost­barer kleiner Schätze etwa? Tatsäch­lich geht es mir immer so, wenn ich durch den schönen Hamburger Stadt­teil Eppen­dorf  schlen­dere und plötz­lich durch eine hohe Torein­fahrt über Kopf­stein­pflaster  den Innenhof einer ehema­ligen Brot­fa­brik betrete. Die kleine unschein­bare Tür mit dem hand­ge­malten Schild darüber und die noncha­lante Deko­ra­tion davor haben es mir angetan. Wenn ich die steile Holz­stiege hinter der Tür empor­steige, tauche ich ein in eine kleine fran­zö­si­sche Welt der schönen Dinge. Brocante (frz. Trödel, Anti­qui­täten) – fran­zö­si­sche Gebrauchs­ge­gen­stände, Länd­li­ches, Mobi­liar, Antikes – alles mit einer herr­li­chen Patina der letzten Jahr­zehnte. Für mich, als passio­nierte Schatz­su­cherin, ist es ein Para­dies. Geschaffen vor 20 Jahren auf dem Dach­boden des Pfer­de­stalls einer alten Brot­fa­brik. “Noch in den 40er Jahren wurde in der Fabrik Brot geba­cken und …

DIY-Kunst Farbkreise

Farbe auf den Punkt gebracht – DIY-Kunst

Bilder an den Wänden sorgen für Atmo­sphäre und Span­nung. Das Auge blickt, das Auge entdeckt. Bilder können uns in die Ferne tragen, in Stim­mungen versetzen oder einfach nur durch ihre Farbig­keit erfreuen. Mit Bildern kann man Kontraste schaffen, die einem Raum das gewisse Etwas verleihen, sie zum Klingen bringen. Will oder kann man nicht gerade in Kunst inves­tieren, gibt es die char­mante Möglich­keit, selber etwas zu kreieren, “DIY-Kunst” sozu­sagen. Selber schöne Rahmen zu füllen und Deko­ra­tives zu schaffen. “Ich kann das nicht” lass ich an dieser Stelle nicht gelten! Diese Idee ist so kinder­leicht umsetzbar, dass ich sie direkt von meinen Kindern habe verwirk­li­chen lassen. Und ich kann verspre­chen: Es macht sehr viel Spaß. Das Ergebnis? Abstrakt, bunt, deko­rativ! Farb­kreis-Kunst Mate­rial: Weißes Rund­fil­ter­pa­pier, Ø ca. 125 mm (gibts z.B. hier). Man kann auch runde Kaffee­filter (1) benutzen oder aus Teefil­ter­beu­teln für losen Tee (fein)  Kreise zuschneiden. Das Filter­pa­pier liegt dann doppelt, da es sonst zu dünn ist. Ganz einfache Filz­stifte (die güns­tigen funk­tio­nieren tatsäch­lich am besten!) Eine Pipette (gibt es im Bastel­laden, in der Apotheke oder hier) …

Tierskulpturen aus Pappmache, schwarz bemalt

Drei mal schwarzer Kater

Wer meinen Blog bereits ein wenig durch­stö­bert hat, ist viel­leicht auf die vergol­deten DIY-Tier­­skul­p­­turen aus Papp­maché gestoßen. Sie eignen sich wunderbar, um kleine Still­leben zu insze­nieren oder eine Fens­ter­bank zu deko­rieren. Bevor ich mit meinen Kindern die vergol­deten Figuren gefer­tigt habe, haben sie mit der glei­chen Methode drei Kater kreiert. Die drei Skulp­turen haben wir aller­dings mit mattem Acryl­lack schwarz ange­malt. Meine Kinder haben die drei Kater den Groß­el­tern geschenkt. Dort bewa­chen sie nun einen alten, rusti­kalen Eichen­schrank. Aber die schwarzen Figuren sehen auch toll auf der Fens­ter­bank, auf Side­boards oder Tisch­chen aus. Der Voll­stän­dig­keits­halber habe ich die drei Kater auch noch mal foto­gra­fiert.  Zur DIY-Anlei­­tung geht es hier entlang… Nur wird statt des Blatt­goldes ein Töpf­chen schwarzer, matter Acryl­lack gebraucht, der in zwei Schichten auf die Papp­ma­ché­tiere aufge­tragen wird. Wichtig: Die Figuren sind nicht für den Outdoor-Bereich geeignet – zwischen üppigen Zimmer­pflanzen kann ich sie mir aller­dings sehr gut vorstellen!