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Zu Besuch bei Künstlerin Janina Musiialczyk – Zeichnungen und Malerei

Zu Besuch bei Künst­lerin Janina Musi­al­czyk

Zeichnen ist wie Schreiben. Jeder hat seine ganz persön­liche Hand­schrift, seinen Strich, und die Kunst ist es, sich diese beson­dere Eigenart zu bewahren”, erklärt mir Künst­lerin Janina Musi­al­czyk. Ich habe die gebür­tige Polin in ihrer Wohnung im Hamburger Norden besucht. Ich finde es faszi­nie­rend, Menschen kennen­zu­lernen, deren Herz für etwas brennt, die eine unstill­bare Leiden­schaft für ihr Hand­werk und für krea­tives Schaffen haben. Krea­ti­vität hat etwas mit Gefühlen zu tun. Und Gefühle und Empa­thie unter­scheiden uns von künst­li­cher Intel­li­genz, von Maschinen. Diese Mensch­lich­keit zu bewahren und zu schützen ist so wichtig. Menschen, die die Kunst zu einem Teil ihres Lebens machen, sind meis­tens nicht von kommer­zi­ellen Aspekten getrieben, viel­mehr von einem inneren Drang, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Diese unter­schied­li­chen Formen des Ausdrucks sind es doch, die die Kunst so span­nend machen. Ein Leben für die Kunst Seit 38 Jahren lebt Janina Musi­al­czyk in Hamburg, nachdem sie als junge Frau mit Mann, Tochter und zwei Koffern 1981, kurz vor Einfüh­rung des Kriegs­rechtes in Polen, über Schweden nach Deutsch­land ausge­reist ist. Gespannt lausche ich ihrer bewegten …

Schokoladentrüffel mit Kakonibs zum Selbernaschen oder als süßes Mitbringsel. Ein tolles Rezept für alle Schokoladenliebhaber!

Scho­ko­la­dent­rüffel mit Kakao­nibs

Ich kann allem wider­stehen, nur der Versu­chung nicht.” Oscar Wilde Oh ja, wenn es um Scho­ko­lade geht, können bestimmt die meisten von uns Oscar Wilde verstehen. Wir haben auch immer Scho­ko­lade im Haus, die dunkle, mindes­tens 70% Kakao­an­teil. Mein Mann und meine Kinder lieben dunkle Scho­ko­lade. Aber bei Scho­ko­la­dent­rüf­feln gibt es kein Halten mehr. Dieser zarte Schmelz! Dieses Aroma! Wie kleine Trüf­fel­schweine suchen die Fami­li­en­mit­glieder manchmal den Kühl­schrank und die einschlä­gigen Schub­laden nach der wert­vollen Köst­lich­keit ab. Kleines Glück verschenken Selbst­ge­machte Scho­ko­la­dent­rüffel eignen sich toll als Mitbringsel oder kleine Aufmerk­sam­keit. Hübsch verpackt in einem Tütchen oder einer Schachtel, sind sie die perfekte Klei­nig­keit für alle Scho­­ko­­laden-Lieb­haber. Und es ist gar nicht schwer, Scho­ko­la­dent­rüffel selber herzu­stellen. Das Geheimnis: Hoch­wer­tige Zutaten! Gute Scho­ko­laden und Bio-Sahne sorgen für ein gaumen­schmei­chelndes Ergebnis. Zutaten (für ca. 25 Trüffel): 80 g Zart­bit­ter­scho­ko­lade (70% Kakao­an­teil) 80 g Voll­milch­scho­ko­lade  2 Esslöffel Kakao­nibs  1 Prise Salz 60 g Bio-Sahne 20 g weiche Butter Kakao­pulver  Zube­rei­tung: Die Kakao­nibs noch etwas feiner und kleiner hacken. Zart­­bitter- und Voll­milch­scho­ko­lade fein reiben. Es geht mit der Hand­reibe (Achtung! …

Osterstuten in Kranzform. Hefe ist die Diva unter den Backzutaten, aber so kompliziert ist es gar nicht und so ein Hefebrot ist einfach köstlich.

Backen macht glück­lich: Oster­stuten

Stell dich deiner Furcht! So heißt es immer. Und der Früh­ling, die Zeit des Neube­ginns, ist genau der rich­tige Zeit­raum dafür. Darum habe ich beschlossen, es zu tun, raus aus dem Schne­cken­haus und mutig voran! Am Ende wird bestimmt alles gut… Denn Ostern naht und die Tradi­tion besagt: Zeit einen Oster­stuten (Weiß­brot) zu backen. Mit Hefe. Sorgen­voll blicke ich auf den kleinen Würfel, die Diva unter den Back­zu­taten. Wird es diesmal klappen? Vor mir liegt ein uraltes Rezept. Uralt – denn meine Urgroß­mutter hat nach diesem Rezept ihren “Stuten” bereits geba­cken. Meine Urgroß­mutter, meine Groß­mutter, meine Mutter…die Männer der Familie liebten und lieben ihn – es muss mir also in den Genen liegen. Nur meine Erfah­rungen mit Hefe sind gemischt. Mal klappt es, mal nicht und eher Zwei­teres. Wer ähnliche Ängste hat und sich ihnen nicht stellen möchte, kann hier zu meinem Weiß­brot­re­zept OHNE Hefe gelangen (das natür­lich zu Ostern auch perfekt passt). Aber an Heraus­for­de­rungen wachsen wir und außerdem ist der Stuten echt köstlich…mit streich­zarter Butter…und Marmelade…und backen macht ja schließ­lich glück­lich… Eigent­lich wird …

Aus Liebe zu Blumen – zu Besuch im Blumenladen. Ein Porträt über Claudia Lange und ihre Küchenblume und eine Liebeserklärung an das Handwerk.

Aus Liebe zu Blumen – ein Porträt

In einem Blumen­laden herrscht immer ein wunder­barer Duft.  ‘Der Blumen­laden der Made­moi­selle Violeta’, Màxim Huerta “Gute Floristen sind Künstler”, sagt Claudia Lange. Sie sitzt mir in einem kleinen Café in Hamburg-Eppen­­dorf gegen­über und ihre Augen funkeln fröh­lich. Künstler sind uner­schöpf­lich kreativ und bereit, für die Liebe zu ihrer Kunst einen harten Weg zu gehen. Nur wenige werden stein­reich und berühmt, alle anderen werden allein von der Kraft getragen, die die Liebe zu ihrem Hand­werk, ihrer Kunst  frei­setzt. Und wie alle Künstler brau­chen sie Menschen, die ihre Kunst sehen, verstehen und bereit sind, diese auch zu hono­rieren. Blumen… Schon in frühster Kind­heit lernen wir, dass wir mit Blumen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Der frisch gerupfte Gänse­blüm­chen­strauß, den wir stolz der Mutter über­reicht haben, hat sie strahlen lassen. Mein Eltern­haus kann ich mir ohne frische Blumen gar nicht vorstellen und auch in unserem Haus dürfen frische Blüten nie fehlen. Und was wäre mit all den Gemälden und Gedichten? Ohne Blumen? Unvor­stellbar! Küchen­blume Ein Raum ohne Blumen ist…“ein toter Raum!” ergänzt Claudia Lange. Seit 30 Jahren …

Rezept: Ingwer-Limetten-Kekse mit karamellisiertem Ingwer. Super einfach und so köstlich!

Ingwer-Limetten-Kekse

Manchmal bekommt man einfach nichts geba­cken, aber diese Kekse klappen immer! Ich habe manchmal nach­mit­tags Lust auf einen Keks zum Tee. Während mein Mann sich mit einem Stück Scho­ko­lade zu seinem Kaffee begnügt, verspüre ich eher die Sehn­sucht nach einem kleinen Gebäck­stück. Schon so einige Keks­pa­ckungen habe ich nach Hause geschleppt, aber fast jedes Mal ist das Urteil: zu süß! Und da mir das wiederum auf den Keks ging, habe ich mir ein eigenes Rezept über­legt, auspro­biert – und siehe da, nicht nur ich bin ganz verliebt in meine Ingwer-Limetten-Kekse – auch der Rest der Familie reißt sich um die knusp­rigen Dinger…was dazu führt, dass für mich wieder keiner übrig bleibt. Deshalb habe ich gleich ein Rezept mit 500 g Mehl entwi­ckelt. Das geniale an den Keksen: Der Geschmack. Gehackter kara­mel­li­sierter Ingwer sorgt für eine feine Schärfe und ein beson­deres Aroma. Dazu die Frische und Fruch­tig­keit der Limetten…hmm…. Die Zucker­menge habe ich gering gehalten. Das Lustige beim Kekseba­cken ist, das der Teig während der Zube­rei­tung schrumpft. Du gibst alles zusammen, knetest und die Schüssel ist …

Frühstück im Bett: Endlich Zeit zum Entspannen - mit selbstgebackenem Brot und toller Bettwäsche. Die herrliche Zeit zwischen den Feiertagen.

Zeit für Entspan­nung: Früh­stück im Bett

Das Schönste am Winter? Schnee und ganz viel Gemüt­lich­keit! Der Schnee hatte im Norden bisher nur einen kurzen Auftritt. Aber gemüt­lich machen können wir es uns dennoch. Weih­nachten ist die Zeit der Besin­nung, man lässt den Alltag hinter sich, schaut auf das Große und Ganze, versucht die kleinen und großen Sorgen einmal zu vergessen oder genießt, dass einfach alles gut ist. Ich finde, das Zur-Ruhe-Kommen gelingt beson­ders gut an den Tagen zwischen Heilig­abend und Neujahr. Wecker aus, den Super­markt links liegen lassen, den Winter nur durchs Fenster herein­blin­zeln lassen und mit einem feinen Früh­stück den Vormittag an dem wohl gebor­gensten Ort der Welt verbringen: im Bett. Mit diesem groß­ar­tigen Gefühl, zu Hause zu sein! Egal ob es draußen schneit oder nicht, ich hole mir das Winter­weiß mit strah­lender Bett­wä­sche ins Schlaf­zimmer. Die zarten blauen Ranken erin­nern mich jetzt einfach mal an Eisblumen. Ein flau­schiges Fell wärmt die Füße. Das Früh­stück passt auf ein Tablett, und ein biss­chen hübsche Deko­ra­tion darf natür­lich nicht fehlen. Die winzigen Blüten des Schlei­er­krauts tanzen wie Schnee­flo­cken um meine dicke weiße …

Dessert-Rezept: Hopfenschaum mit Beerencoulis. Perfekt zum Abschluss eines Weihnachtsmenüs

Und was Süßes zum Dessert!

Das Beste kommt zum Schluss! Crème brûlée, Rote Grütze, Mousse au Chocolat – Ein Dessert ist nach einem guten Essen das i-Tüpfel­chen, die Abrun­dung, der kleine süße Schluss­ak­kord. Und da gibt es diese beson­deren Rezepte, an denen wir immer wieder hängen bleiben – die beson­ders wert­vollen Schätze. Nicht nur der Geschmack zeichnet diese Rezep­turen aus. Eine unkom­pli­zierte Zube­rei­tung, eine kompakte Zuta­ten­liste und eine hübsche Optik sind genauso wichtig. So schaffen sie es immer auf die Favo­ri­ten­seiten unserer Rezept­bü­cher. Die Seiten, die schon von kleinen Sprit­zern und Fleck­chen gezeichnet sind und so davon erzählen, dass es sich hier um viel genutzte, heiß geliebte Lieb­lings­re­zepte handelt. Topfen­schaum mit Beeren­coulis So simpel dieses Rezept ist, so köst­lich und beson­ders ist es auch. Ob für wenige oder viele Personen – der Aufwand ist über­schaubar, und das Dessert lässt sich wunderbar vorbe­reiten. Perfekt also für den Abschluss eines weih­nacht­li­chen Menüs! Die Grund­lage des Desserts ist Quark (bayrisch und öster­rei­chisch: Topfen). Eine Nacht im Kühl­schrank über­nimmt die Arbeit und zaubert daraus einen verfüh­re­ri­schen Schaum… Zutaten (für 4 Personen, am Vortag zube­reiten): …

Das 7. Zimmer - französisches Brocante-Flair in Hamburg – ein Porträt

Das 7. Zimmer – ein Porträt

Schon der Klang des Namens macht neugierig: Das 7. Zimmer. Ich denke an eine verwun­schene alte Villa in einem geheim­nis­vollen Garten, durch die man von Zimmer zu Zimmer streift. Bis man plötz­lich vor diesem einen steht– dem 7. Zimmer, in der Hoff­nung verhar­rend, dass sich hinter dieser Tür etwas Beson­deres verbirgt. Eine Samm­lung kost­barer kleiner Schätze etwa? Tatsäch­lich geht es mir immer so, wenn ich durch den schönen Hamburger Stadt­teil Eppen­dorf  schlen­dere und plötz­lich durch eine hohe Torein­fahrt über Kopf­stein­pflaster  den Innenhof einer ehema­ligen Brot­fa­brik betrete. Die kleine unschein­bare Tür mit dem hand­ge­malten Schild darüber und die noncha­lante Deko­ra­tion davor haben es mir angetan. Wenn ich die steile Holz­stiege hinter der Tür empor­steige, tauche ich ein in eine kleine fran­zö­si­sche Welt der schönen Dinge. Brocante (frz. Trödel, Anti­qui­täten) – fran­zö­si­sche Gebrauchs­ge­gen­stände, Länd­li­ches, Mobi­liar, Antikes – alles mit einer herr­li­chen Patina der letzten Jahr­zehnte. Für mich, als passio­nierte Schatz­su­cherin, ist es ein Para­dies. Geschaffen vor 20 Jahren auf dem Dach­boden des Pfer­de­stalls einer alten Brot­fa­brik. “Noch in den 40er Jahren wurde in der Fabrik Brot geba­cken und …

Herbstliche Tischdekoration

Die Schön­heit des Einfa­chen

Bunte Wälder, Vogel­züge, die den Weg nach Süden einschlagen, Nebel­schwaden, die morgens durch die Wiesen streifen – der Herbst zeigt sich dieses Jahr von seiner beson­ders male­ri­schen Seite. Nun gilt es, die letzten warmen Stunden zu nutzen und noch ein wenig Open-Air-Zeit bei würziger Herbst­luft zu genießen. Ein dicker Pulli schützt uns vor kühler Luft, wenn wir den Rechen über Rasen und Wege ziehen oder einfach eine Runde durch die Natur spazieren.   Einfach schön… Die frische Herbst­luft macht hungrig. Egal, ob wir noch einmal grillen oder einen heißen Eintopf zaubern, die Tisch­de­ko­ra­tion für unsere Outdoor-Tafel legt uns die Natur in die Hand. Urige Rinden­stücke und bizarres Astwerk, mit Flechten besetzt, ziehen sich über die Mitte des Tisches. Dazwi­schen sorgen weiße Stum­pen­kerzen  in Marme­­laden- und Weck­glä­sern für stim­mungs­volles Licht. Nichts Beson­deres  – aber beson­ders hübsch! Weißes Geschirr, Servi­etten und die schönsten Gläser – so viel Zeit muss sein. Die Liebe und Sorg­falt, mit der wir die Dinge arran­gieren, sind doch ein Zeichen von Lebens­lust! Optisch und haptisch passen in diese Jahres­zeit Schaf­felle. Einfach über Garten- oder …

Kleine Brötchen mit Bier gebacken

Lieber mal kleine Bröt­chen backen…

… und dafür einen ordent­li­chen Schuss Bier hinein­geben! Die Bier-Bröt­chen werden, mit Estragon und gerös­tetem Sesam verfei­nert, schnell zum Lieb­lings­ge­bäck. Das Bier entfaltet beim Backen seine Aromen und sorgt für ein herr­lich aroma­ti­sches und saftiges Ergebnis. Der Alkohol verfliegt beim Backen weitest­ge­hend. Das Grund­re­zept habe ich einst als Studentin von einem befreun­deten Koch in die Feder diktiert bekommen und über die Jahre ein wenig verwan­delt. Die unkom­pli­zierten Minis passen z.B. wunderbar zu  kara­mel­li­siertem Ziegen­käse auf Salat, cremigen Gemü­se­suppen, wie etwa Möhren- oder Kürbis­suppe. Als Beigabe zur Käse­platte und beim Grillen sind die Bröt­chen perfekt, oder man genießt sie einfach mit guter Butter und Salz. Ich backe meis­tens mit meinem Lieb­lings­bier aus meiner Geburts­stadt Bremen ;-). Tatsäch­lich wirkt sich der Geschmack des Bieres auf die Bröt­chen aus. Ist das Bier würziger und kräf­tiger, wird sich das auch im Geschmack der Bröt­chen nieder­schlagen. Zutaten (für ca. 24 kleine Bröt­chen oder zwei Brote): 550 g Mehl 300 ml Bier 2 Eier 1 Päck­chen Trocken­hefe 2 TL Salz, etwas frischen Pfeffer 5 TL gerös­teter Sesam + etwas Sesam zum Bestreuen gehackten frischen …