Autor: Larissa

DIY-Schachbrett-Bilder. Neugierig sein, mit Farben experimentieren, Pflanzenfragmente einarbeiten - mit Acrylfarbe kann man tolle Wanddekorationen herstellen. Und es muss nicht kompliziert sein.

DIY: Schach­brett-Bilder

Haben Sie manchmal Lange­weile? Tun Sie nichts, schauen nur so vor sich hin und plötz­lich: BÄM! ist da eine Idee. Eine Idee, was man tun könnte, eine Lösung für eine Frage­stel­lung oder einfach ein richtig guter Einfall. Ich erlebe dieses Phänomen häufiger, beson­ders bei meinen Kindern. Erst stapfen sie unschlüssig herum und wissen nichts zu tun… laaang­weilig. Und dann, ganz plötz­lich, geschäf­tiges Gewusel. Auf diesem Nähr­boden der Ruhe und des Nichts­tuns sprießen die wunder­vollsten und krea­tivsten Ideen wie Blumen hervor. Lange­weile zu haben bedeutet auch, die Frei­heit für etwas zu haben. Viel­leicht blät­tert man in einem Buch, einem Magazin oder hört Musik und plötz­lich verknüpfen sich die Gedanken mit dem Gese­henen oder Gehörten – und ein guter Einfall ist geboren. Unmög­lich in der Hektik, die uns umgibt? Ich denke, wir sollten unsere Lebens­zeit mehr wert­schätzen und uns bewusst für etwas, aber auch mal gegen etwas entscheiden. Stellen wir uns die Frage “Was ist mir wirk­lich wichtig”, bringen wir viel­leicht etwas Ruhe in unser Leben und verzet­teln uns nicht andau­ernd. Meine Familie und ich entscheiden uns …

Aus Liebe zu Blumen – zu Besuch im Blumenladen. Ein Porträt über Claudia Lange und ihre Küchenblume und eine Liebeserklärung an das Handwerk.

Aus Liebe zu Blumen – ein Porträt

In einem Blumen­laden herrscht immer ein wunder­barer Duft.  ‘Der Blumen­laden der Made­moi­selle Violeta’, Màxim Huerta “Gute Floristen sind Künstler”, sagt Claudia Lange. Sie sitzt mir in einem kleinen Café in Hamburg-Eppen­­dorf gegen­über und ihre Augen funkeln fröh­lich. Künstler sind uner­schöpf­lich kreativ und bereit, für die Liebe zu ihrer Kunst einen harten Weg zu gehen. Nur wenige werden stein­reich und berühmt, alle anderen werden allein von der Kraft getragen, die die Liebe zu ihrem Hand­werk, ihrer Kunst  frei­setzt. Und wie alle Künstler brau­chen sie Menschen, die ihre Kunst sehen, verstehen und bereit sind, diese auch zu hono­rieren. Blumen… Schon in frühster Kind­heit lernen wir, dass wir mit Blumen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Der frisch gerupfte Gänse­blüm­chen­strauß, den wir stolz der Mutter über­reicht haben, hat sie strahlen lassen. Mein Eltern­haus kann ich mir ohne frische Blumen gar nicht vorstellen und auch in unserem Haus dürfen frische Blüten nie fehlen. Und was wäre mit all den Gemälden und Gedichten? Ohne Blumen? Unvor­stellbar! Küchen­blume Ein Raum ohne Blumen ist…“ein toter Raum!” ergänzt Claudia Lange. Seit 30 Jahren …

Rezept: Ingwer-Limetten-Kekse mit karamellisiertem Ingwer. Super einfach und so köstlich!

Ingwer-Limetten-Kekse

Manchmal bekommt man einfach nichts geba­cken, aber diese Kekse klappen immer! Ich habe manchmal nach­mit­tags Lust auf einen Keks zum Tee. Während mein Mann sich mit einem Stück Scho­ko­lade zu seinem Kaffee begnügt, verspüre ich eher die Sehn­sucht nach einem kleinen Gebäck­stück. Schon so einige Keks­pa­ckungen habe ich nach Hause geschleppt, aber fast jedes Mal ist das Urteil: zu süß! Und da mir das wiederum auf den Keks ging, habe ich mir ein eigenes Rezept über­legt, auspro­biert – und siehe da, nicht nur ich bin ganz verliebt in meine Ingwer-Limetten-Kekse – auch der Rest der Familie reißt sich um die knusp­rigen Dinger…was dazu führt, dass für mich wieder keiner übrig bleibt. Deshalb habe ich gleich ein Rezept mit 500 g Mehl entwi­ckelt. Das geniale an den Keksen: Der Geschmack. Gehackter kara­mel­li­sierter Ingwer sorgt für eine feine Schärfe und ein beson­deres Aroma. Dazu die Frische und Fruch­tig­keit der Limetten…hmm…. Die Zucker­menge habe ich gering gehalten. Das Lustige beim Kekseba­cken ist, das der Teig während der Zube­rei­tung schrumpft. Du gibst alles zusammen, knetest und die Schüssel ist …

DIY: Bilderstative. Toll für die Inszenierung von Bildern, Schriftstücken, Notenblättern und vielem mehr.

DIY-Bilder­sta­tive – Krea­tives mit Sti(e)l

Bilder­sta­tive selber­bauen Der kleine dicke Krit­zelbär, Kopf­füßler, Bunt auf Hinter­grund – so könnte man die Bilder nennen, die uns manchmal von Kindern stolz über­reicht werden. Mit den Jahren werden die kleinen Kunst­werke dann immer ausge­feilter. Ein Fami­­lien-Zuhause ist ein krea­tiver Ort, der sich ständig entwi­ckelt, und ich finde es wunderbar, wenn alle – Eltern und Kinder – am Gestal­tungs­pro­zess teil­haben. Dabei entstehen oft origi­nelle Ideen, Plätze und Deko­ra­tionen, die mit Fantasie und Witz gestaltet werden. Umso besser, wenn wir den groß­ar­tigen kleinen Kunst­werken unserer Kinder zuhause Platz einräumen. Ich glaube, eine Wert­schät­zung ihrer Arbeiten fördert die Krea­ti­vität und das Selbst­be­wusst­sein,  mit dem sich die kleinen Nach­wuchs­künstler auf krea­tivem Terri­to­rium bewegen. Und: Eine Umge­bung, in der Krea­ti­vität einen hohen Stel­len­wert hat, wirkt nicht nur auf Kinder anre­gend. Hier ist auch bei Eltern Einfalls­reichtum gefragt. Eine Idee, wie man Bilder, Gemaltes oder Gedrucktes in den Wohn­räumen schön präsen­tieren kann, kam mir kürz­lich, als ich an einer Klein­an­zeige hängen blieb: Konvolut alter Vorhang­klam­mern aus Messing zu verkaufen. Mit diesen wunder­schönen Vintage-Klam­­mern könnte man doch zwei, drei Bilder an …

Zu Besuch bei den Freundts – Vintage-Buchstabensammler aus Hamburg. Ein Porträt.

Psst… wollen Sie ein ‘E’ kaufen?

Oder ein ‘A’, ein uraltes riesiges ‘B’, ein neon­be­leuch­tetes ‘L’ oder viel­leicht ein vergol­detes ’n’? Die Bedeu­tung von Buch­staben wurde uns bereits im Klein­kind­alter vermit­telt. Zum Spre­chen, Lesen und Schreiben – unver­zichtbar. Den Blick für die beson­dere und manchmal einzig­ar­tige Darstel­lung der Buch­staben entwi­ckelt man etwas später. Geschwun­gene und verschlun­gene, lange und schlanke, runde und eckige – arten­reich sind die verschie­denen “Figuren” der Lettern. Doch dann gibt es da noch eine beson­dere Art von Buch­staben. Die von der Straße. Die hart­ge­sot­tenen. Weil sie da sind, wo das Leben tobt, vor den Geschäften, Bars, Cafés, Hotels und Restau­rants. Diese stillen Zeit­zeugen an den Häuser­fas­saden. Buch­staben, die unab­lässig ihre Botschaft aussenden, während der Lauf der Geschichte an ihnen vorüber­zieht. Und so über­standen die einen die Wirren des Zweiten Welt­krieges, unter anderen flanierten Damen in Petti­coats entlang und wieder andere wurden sogar von den Blicken der Beatles erfasst – wer weiß das schon so genau…? Zeitlos schön! Und deswegen schaffen es die kleinen und großen Buch­staben, die Herzen einiger Menschen zu erobern, ja sogar wahre Leiden­schaften zu wecken. …

Ein stilles Graugrün verleiht einem Mini-Zimmer unterm Dach ein tolles Flair. Weiß, kleine Farbakzente und Vintage-Fundstücke sorgen für Atmosphäre.

Ein neues Kleid fürs Mini-Zimmer

12 Quadrat­meter Grund­fläche, schräge Wände, keine Decke – ganz oben  in so einem Spitz­dach­käm­mer­chen fühlt man sich fast wie in einem kleinen Zelt. So einem Mini-Zimmer mit Farbe ein neues Flair zu verleihen, ist eine span­nende Aufgabe. Ein winziges Zimmer weiß zu strei­chen, ist oft der erste Impuls, um Weite und Groß­zü­gig­keit zu schaffen. Aber – so ein Mini-Zimmer ist nicht weit und groß und wird es auch nie sein. Warum also nicht den warmen, behag­li­chen und gebor­genen Charakter des winzigen Raumes mit einer passenden Farbe unter­strei­chen? Ich habe mich für einen gemüt­li­chen, nost­al­gi­schen Farbton entschieden. Ein stilles Grau­grün, das wunderbar zum goldigen Ton des Dielen­bo­dens passt und das durch ein strah­lendes Weiß der Fenster, Fußleisten, der Tür und der Leinen­vor­hänge perfekt in Szene gesetzt wird. Der Farbton wirkt wie ein Weich­zeichner, statt grauer Schatten zeigen sich bei  wech­selnden Licht­stim­mungen die verschie­denen Facetten der Farbe: mal bläu­lich, mal silbrig und bei Sonnen­schein legt sich ein goldener Ton auf die Wände. Dem Himmel so nah Zwei Fenster rahmen den Blick in die Baum­wipfel und den Himmel. Es …

Homestory – Lebe lieber einzigartig. Ein Plädoyer für Handwirklichkeit, Nachhaltigkeit und Möbel mit Geschichte.

Lebe lieber einzig­artig… eine Home­story

Wer beim Einrichten seines Zuhauses auf sein Bauch­ge­fühl hört, den begleitet das Inte­rieur ein ganzes Leben. Wer nur den Trends folgt, den ermüdet irgend­wann, was er hat.” Rossana Orlandi (Design­ga­le­ristin aus Mailand) Sind Sie schon einmal in eine Wohnung gekommen und haben sich gewun­dert, wie sehr die Einrich­tung die Persön­lich­keit der Bewohner wider­spie­gelt? Gegen­stände und Deko­ra­tionen – mit Leiden­schaft zusam­men­ge­tragen – die auf ganz wunder­volle Art und Weise den Charakter des Arran­geurs verkör­pern? Es ist wie ein Eintau­chen in eine andere, sehr persön­liche Welt. Für mich immer wieder eine span­nende und inspi­rie­rende Erfah­rung. In der Einrich­tung kann man oft sehr viel lesen über den Geschmack, die Inter­essen, Erfah­rungen, über den Humor und die Träume der Bewohner. Ein Zuhause, das sich über einen langen Zeit­raum entwi­ckelt hat, liebens­wert, unper­fekt an manchen Stellen, voll­kommen an anderen. Globa­li­sie­rung, moderne Massen­pro­duk­tion und güns­ti­gere Preise haben Design demo­kra­tisch gemacht. Schön einer­seits, die trau­rige Seite aber ist, dass diese Tatsache mehr und mehr zu einer Verein­heit­li­chung, einem kollek­tiven Massen­ge­schmack führt. Innen­ein­rich­tungen werden zuneh­mend “austauschbar”. Es entwi­ckeln sich weniger einzig­ar­tige Stile, regio­nale …

Frühstück im Bett: Endlich Zeit zum Entspannen - mit selbstgebackenem Brot und toller Bettwäsche. Die herrliche Zeit zwischen den Feiertagen.

Zeit für Entspan­nung: Früh­stück im Bett

Das Schönste am Winter? Schnee und ganz viel Gemüt­lich­keit! Der Schnee hatte im Norden bisher nur einen kurzen Auftritt. Aber gemüt­lich machen können wir es uns dennoch. Weih­nachten ist die Zeit der Besin­nung, man lässt den Alltag hinter sich, schaut auf das Große und Ganze, versucht die kleinen und großen Sorgen einmal zu vergessen oder genießt, dass einfach alles gut ist. Ich finde, das Zur-Ruhe-Kommen gelingt beson­ders gut an den Tagen zwischen Heilig­abend und Neujahr. Wecker aus, den Super­markt links liegen lassen, den Winter nur durchs Fenster herein­blin­zeln lassen und mit einem feinen Früh­stück den Vormittag an dem wohl gebor­gensten Ort der Welt verbringen: im Bett. Mit diesem groß­ar­tigen Gefühl, zu Hause zu sein! Egal ob es draußen schneit oder nicht, ich hole mir das Winter­weiß mit strah­lender Bett­wä­sche ins Schlaf­zimmer. Die zarten blauen Ranken erin­nern mich jetzt einfach mal an Eisblumen. Ein flau­schiges Fell wärmt die Füße. Das Früh­stück passt auf ein Tablett, und ein biss­chen hübsche Deko­ra­tion darf natür­lich nicht fehlen. Die winzigen Blüten des Schlei­er­krauts tanzen wie Schnee­flo­cken um meine dicke weiße …

Strickkissen-DIY: mit dicker Wolle und dicken Nadeln sind kuschelige Kissen ruck zuck gestrickt.

Winter-DIY: Strick­kissen

Stri­cken ist ein sinn­li­ches Vergnügen – die flau­schige Wolle, das leise Klap­pern der Nadeln, das Knäuel, das munter über den Boden tanzt. Diesen Winter hat mich mal wieder das Strick­fieber  gepackt. Daher möchte ich Sie ermun­tern und inspi­rieren, sich auch mal einer Hand­ar­beit zu widmen. Manchmal stehe ich mir mit zu ausge­klü­gelten Projekt-Ideen im Wege und am Ende lasse ich es ganz. Schade. Kennen Sie das? Deswegen ist es manchmal besser, es lieber einfach zu halten. Nach dem Motto: Mach es – aber mach es jetzt! Also habe ich mir meine dicksten Strick­na­deln geschnappt und drei Knäule dicke, kusche­lige Wolle… Das Projekt: Strick­kissen. Im Winter über­nehmen kusche­lige Texti­lien im Inte­rieur gerne die Haupt­rolle. Sie dämpfen auf ange­nehme Art die Geräu­sche, sie machen Wärme sichtbar und sie sorgen für eine behag­liche Atmo­sphäre. Mit Texti­lien kann man schnell und einfach einen jahres­zeit­li­chen Wandel in der Wohnung vornehmen. Die Leinen­kissen mit wollig­wei­chen Strick­kissen tauschen, ein kusch­liges Plaid aufs Sofa. Wenig Aufwand – große Wirkung! Das inspi­riert mich… (unbe­zahlte Produkt­emp­feh­lung) Wolle ist ein wunder­bares Natur­pro­dukt mit tollen Eigen­schaften. Ich …

Dessert-Rezept: Hopfenschaum mit Beerencoulis. Perfekt zum Abschluss eines Weihnachtsmenüs

Und was Süßes zum Dessert!

Das Beste kommt zum Schluss! Crème brûlée, Rote Grütze, Mousse au Chocolat – Ein Dessert ist nach einem guten Essen das i-Tüpfel­chen, die Abrun­dung, der kleine süße Schluss­ak­kord. Und da gibt es diese beson­deren Rezepte, an denen wir immer wieder hängen bleiben – die beson­ders wert­vollen Schätze. Nicht nur der Geschmack zeichnet diese Rezep­turen aus. Eine unkom­pli­zierte Zube­rei­tung, eine kompakte Zuta­ten­liste und eine hübsche Optik sind genauso wichtig. So schaffen sie es immer auf die Favo­ri­ten­seiten unserer Rezept­bü­cher. Die Seiten, die schon von kleinen Sprit­zern und Fleck­chen gezeichnet sind und so davon erzählen, dass es sich hier um viel genutzte, heiß geliebte Lieb­lings­re­zepte handelt. Topfen­schaum mit Beeren­coulis So simpel dieses Rezept ist, so köst­lich und beson­ders ist es auch. Ob für wenige oder viele Personen – der Aufwand ist über­schaubar, und das Dessert lässt sich wunderbar vorbe­reiten. Perfekt also für den Abschluss eines weih­nacht­li­chen Menüs! Die Grund­lage des Desserts ist Quark (bayrisch und öster­rei­chisch: Topfen). Eine Nacht im Kühl­schrank über­nimmt die Arbeit und zaubert daraus einen verfüh­re­ri­schen Schaum… Zutaten (für 4 Personen, am Vortag zube­reiten): …