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Strickkissen-DIY: mit dicker Wolle und dicken Nadeln sind kuschelige Kissen ruck zuck gestrickt.

Winter-DIY: Strick­kissen

Stri­cken ist ein sinn­li­ches Vergnügen – die flau­schige Wolle, das leise Klap­pern der Nadeln, das Knäuel, das munter über den Boden tanzt. Diesen Winter hat mich mal wieder das Strick­fieber  gepackt. Daher möchte ich Sie ermun­tern und inspi­rieren, sich auch mal einer Hand­ar­beit zu widmen. Manchmal stehe ich mir mit zu ausge­klü­gelten Projekt-Ideen im Wege und am Ende lasse ich es ganz. Schade. Kennen Sie das? Deswegen ist es manchmal besser, es lieber einfach zu halten. Nach dem Motto: Mach es – aber mach es jetzt! Also habe ich mir meine dicksten Strick­na­deln geschnappt und drei Knäule dicke, kusche­lige Wolle… Das Projekt: Strick­kissen. Im Winter über­nehmen kusche­lige Texti­lien im Inte­rieur gerne die Haupt­rolle. Sie dämpfen auf ange­nehme Art die Geräu­sche, sie machen Wärme sichtbar und sie sorgen für eine behag­liche Atmo­sphäre. Mit Texti­lien kann man schnell und einfach einen jahres­zeit­li­chen Wandel in der Wohnung vornehmen. Die Leinen­kissen mit wollig­wei­chen Strick­kissen tauschen, ein kusch­liges Plaid aufs Sofa. Wenig Aufwand – große Wirkung! Das inspi­riert mich… (unbe­zahlte Produkt­emp­feh­lung) Wolle ist ein wunder­bares Natur­pro­dukt mit tollen Eigen­schaften. Ich …

DIY Adventsdekoration: Waldweihnacht. Winterwald statt Adventskranz + Apfellichter

Advents­de­ko­ra­tion: Wald­weih­nacht

Was bedeutet Ihnen die Advents­zeit? Stress, Hektik und viel Arbeit? Oder finden Sie die Ruhe, den Dezember zu genießen? Für mich ist es immer auch eine Erin­ne­rung an die eigene Kind­heit. Dieses krib­be­lige Gefühl, dass bald etwas Beson­deres kommt. Kerzen­schein und Lich­ter­glanz überall, gemüt­liche Advents­nach­mit­tage mit Lebku­chen, die süßen Düfte aus der Küche, das heim­liche Werkeln der Eltern hinter verschlos­senen Türen. Vor der Haustür Kälte und Schnee. Schlitt­schuh­laufen bis einem die kalten Nasen und Füße fast abfielen und dann abends glück­lich und müde mit einer Wärm­fla­sche ins Bett sinken… Als Kinder haben wir uns um volle Kauf­häuser, Anfahrts­staus vor Park­häu­sern und Schlangen an den Kassen nicht geschert. Dankbar haben wir gebas­telt, geba­cken, Geschichten gelauscht und die Vorfreude genossen. Wenn ich durch die Weih­nachts­ab­tei­lung der Kauf­häuser mit Kitsch und Kram laufe, wird es mir schnell zu viel. Reden wir nicht über eine besinn­liche Zeit? Dann besinnen wir uns doch mal! Auf das Wenige, was wir brau­chen, um in fest­liche Stim­mung zu kommen. Und auf das Wich­tigste über­haupt…  gemein­same Zeit mit Familie und Freunden! Zeit zum Basteln, …

Wintervögel – DIY Geschenke, Grußkarten , Geschenkanhänger und -Papier

Winter­vögel: Geschenke & Gruß­karten

Es ist ein Ritual, auf das ich mich schon lange freue. Vor einigen Tagen habe ich mit meiner Tochter die ersten Meisen­knödel  in unserem Garten aufge­hängt. Das machen wir schon seit Jahren so. Seitdem herrscht hier ein lustiges Geflatter und Gezwit­scher zur Freude unserer ganzen Familie. Mich haben die Winter­vögel dieses Jahr mal wieder inspi­riert: Porzellan, Gruß­karten und Geschenk­ver­pa­ckungen werden durch kleine, bunte Winter­vögel zu ganz indi­vi­du­ellen Grüßen und Präsenten. Ob leuch­tende Blau­meisen oder aufge­plus­terte Spatzen – Vögel sind recht einfach zu malen und auch Kinder können hierbei toll mitma­chen. Und mal ehrlich – Weih­nachts­ge­schenke gibt es wie Sand am Meer – aber etwas selber­zu­ma­chen und Selbst­ge­machtes zu verschenken macht einfach riesigen Spaß! Winter­vögel auf Schmuck­schalen: Kleine hübsche Schäl­chen und Teller kann man überall im Haus verteilen. Für Ohrringe, Ketten und Co. auf dem Nacht­tisch oder im Bad. Für Klei­n­ac­ces­soires im Gäste-WC, für Uten­si­lien im Flur oder für die Kekse zum Tee. Ich finde, sie sind ein tolles Geschenk für Freun­dinnen! Und wenn wir sie selber gestalten, wird es sicher eine hübsche Über­ra­schung. Ich habe mir …

Fashion-DIY: Ansteckblumen

Fashion-DIY: Ansteck­blüten

Wenn uns die dunkle Jahres­zeit manchmal zu trübe und trist erscheint, ist der klügste Weg, ihr mit einem Lächeln und Augen­zwin­kern zu begegnen. Mein Tipp: “Steck Dir eine Blüte ans Revers und mach das Beste draus!” Flora und Fauna spielen in der Mode immer wieder eine große Rolle. Ob jetzt im Herbst (sehr schön übri­gens bei Desi­gner Elie Saab – Fall-Winter 2018/19) oder im kommenden Früh­jahr. Große und kleine Blüten tummeln sich auf Klei­dern, Röcken und Mänteln. Mein nach­hal­tiger Beitrag zu diesem sehr schönen Mode­trend: Opulente Ansteck­blüten mit Fransen zum Selber­ma­chen. Aus Leder-, Woll- und Stoff­resten (z.B. Jeans) sowie hübschen Kordeln und Bändern kann man jeder der Ansteck­blüten ein indi­vi­du­elles Fran­sen­kleid verpassen. Die Reste kommen so zu neuen Ehren, und den Blüten stehen sie ausge­zeichnet. Das Spiel mit Mate­ria­lien, das Neben­ein­ander von Leder, Stoff, Wolle und Kunst­fell in opulenten Farb­welten macht riesigen Spaß. Jeans­stoff eignet sich hervor­ra­gend und erdet Gold­kordel & Co. Leder­reste gibt es in Bastel­läden, auf Wochen­märkten (ich habe schöne kleine Leder­stücke auf dem Hamburger Isemarkt gefunden) oder im Internet. Es sollten aller­dings …

Kintsugi – wenn Keramiknarben zu Goldspuren werden

Kint­sugi – wenn Kera­miknarben zu Gold­spuren werden

Ich möchte erzählen, wie Kint­sugi –  die alte japa­ni­sche Technik des “Gold­fli­ckens” – eine kleine Narbe in meinem Herzen geschlossen hat: Bis vor einigen Jahren leuch­tete mal hier, mal da eine kleine dick­bau­chige, gelbe Porzel­lan­vase in unserem Haus. Fili­gran und kunst­voll bemalt mit Blumen, hat sie mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezau­bert. Bis zu dem Tag, als sie mir einfach aus der Hand fiel. Zack! Scherben bringen Glück? Das mag für profane Früh­stückstassen gelten, nicht aber für die kleine gelbe Vase, die ich vor vielen Jahren von meiner Groß­mutter geschenkt bekommen habe. So ein lieb­ge­won­nenes Erin­ne­rungs­stück darf nicht einfach zu Bruch gehen. Aber es geht. Manchmal ist auch das Teil der Geschichte. Dingen, die wir benutzen und gebrau­chen, müssen wir erlauben, die Patina des Alters und Gebrauchs­spuren anzu­setzen. Es sind die kleinen Macken, die Risse, die Abschür­fungen, die uns die ganz persön­li­chen Geschichten zu den Objekten erzählen. Und beson­dere, kost­bare Objekte nur zu schonen und im sicheren Schrank zu verwahren, halte ich für falsch. Wir sollten mit ihnen leben. Kint­sugi Die Japaner haben …

DIY-Kunst Farbkreise

Farbe auf den Punkt gebracht – DIY-Kunst

Bilder an den Wänden sorgen für Atmo­sphäre und Span­nung. Das Auge blickt, das Auge entdeckt. Bilder können uns in die Ferne tragen, in Stim­mungen versetzen oder einfach nur durch ihre Farbig­keit erfreuen. Mit Bildern kann man Kontraste schaffen, die einem Raum das gewisse Etwas verleihen, sie zum Klingen bringen. Will oder kann man nicht gerade in Kunst inves­tieren, gibt es die char­mante Möglich­keit, selber etwas zu kreieren, “DIY-Kunst” sozu­sagen. Selber schöne Rahmen zu füllen und Deko­ra­tives zu schaffen. “Ich kann das nicht” lass ich an dieser Stelle nicht gelten! Diese Idee ist so kinder­leicht umsetzbar, dass ich sie direkt von meinen Kindern habe verwirk­li­chen lassen. Und ich kann verspre­chen: Es macht sehr viel Spaß. Das Ergebnis? Abstrakt, bunt, deko­rativ! Farb­kreis-Kunst Mate­rial: Weißes Rund­fil­ter­pa­pier, Ø ca. 125 mm (gibts z.B. hier). Man kann auch runde Kaffee­filter (1) benutzen oder aus Teefil­ter­beu­teln für losen Tee (fein)  Kreise zuschneiden. Das Filter­pa­pier liegt dann doppelt, da es sonst zu dünn ist. Ganz einfache Filz­stifte (die güns­tigen funk­tio­nieren tatsäch­lich am besten!) Eine Pipette (gibt es im Bastel­laden, in der Apotheke oder hier) …

Stickschablonen aus Kupferblech

Verges­sene Schätze – Stick­scha­blonen

Das kennt doch fast jeder: Die besten Dinge fallen einem in die Hände, wenn man nicht danach sucht. Diese kleinen Schick­sals­be­geg­nungen machen uns häufig lang­fristig am glück­lichsten. Das gilt für Ehepartner genauso wie für Lieb­lings­pullis oder beson­dere Einrichtungsaccessoires…und natür­lich für Stick­scha­blonen! Neulich schlen­derte ich zufällig über den Hamburger Isemarkt – einen der wohl schönsten Wochen­märkte in Deutsch­land. An einem Stand mit antikem Leinen, Spit­zen­borten und Baum­woll­bän­dern entdeckte ich eine große Kiste mit alpha­be­tisch sortierten Stick­scha­blonen aus Kupfer auf dem Tisch. Eine reiche Auswahl an großen und kleinen Scha­blonen (unge­fähr aus dem Jahre 1900)  mit den unter­schied­lichsten Mono­grammen, in vari­an­ten­rei­chen Designs. Früher  haben die Frauen mithilfe dieser Scha­blonen ihre Aussteuer mit Mono­grammen versehen und die Schrift­züge dann bestickt. Im Laufe des 20. Jahr­hun­derts verlor diese Tradi­tion an Bedeu­tung. Aber eifrige Samm­le­rinnen haben viele der im Umlauf gewe­senen Stick­scha­blonen zusam­men­ge­tragen, so dass man auf Märkten oder online  immer noch hübsche Exem­plare bekommt. Aber wozu? Nun, erst einmal sehen die kupfernen Scha­blonen sehr deko­rativ aus. Wenn man das Glück hat und die passenden Mono­­gramm-Buch­staben als Scha­blone findet, kann …

Tierskulpturen aus Pappmache, schwarz bemalt

Drei mal schwarzer Kater

Wer meinen Blog bereits ein wenig durch­stö­bert hat, ist viel­leicht auf die vergol­deten DIY-Tier­­skul­p­­turen aus Papp­maché gestoßen. Sie eignen sich wunderbar, um kleine Still­leben zu insze­nieren oder eine Fens­ter­bank zu deko­rieren. Bevor ich mit meinen Kindern die vergol­deten Figuren gefer­tigt habe, haben sie mit der glei­chen Methode drei Kater kreiert. Die drei Skulp­turen haben wir aller­dings mit mattem Acryl­lack schwarz ange­malt. Meine Kinder haben die drei Kater den Groß­el­tern geschenkt. Dort bewa­chen sie nun einen alten, rusti­kalen Eichen­schrank. Aber die schwarzen Figuren sehen auch toll auf der Fens­ter­bank, auf Side­boards oder Tisch­chen aus. Der Voll­stän­dig­keits­halber habe ich die drei Kater auch noch mal foto­gra­fiert.  Zur DIY-Anlei­­tung geht es hier entlang… Nur wird statt des Blatt­goldes ein Töpf­chen schwarzer, matter Acryl­lack gebraucht, der in zwei Schichten auf die Papp­ma­ché­tiere aufge­tragen wird. Wichtig: Die Figuren sind nicht für den Outdoor-Bereich geeignet – zwischen üppigen Zimmer­pflanzen kann ich sie mir aller­dings sehr gut vorstellen!

Recycling-Hippie-Jeanstaschen

Jeans­re­cy­cling – Hippie-Tasche

Es war einmal ein Wäsche­korb… rand­voll mit zu kleinen oder kaputten Jeans und Kinder­jeans. Er wartete auf den Trans­port zum Altklei­der­con­tainer. Aber Stopp – so viel 1A-fester Jeans­stoff in den schönsten Tönen, mit dicken Zier­nähten, Taschen und Nieten? Da lässt sich doch etwas draus machen… Klei­dung ist zum Wegwerf­ar­tikel geworden. Die wenigsten Menschen repa­rieren noch ihre Klei­dungs­stücke. Ist etwas kaputt, weg damit. Ich nehme mich nicht davon aus, aber in diesem Falle fiel mir zum Glück etwas Besseres ein: Eine Hippie-Tasche! Große Beutel-Taschen, die statt Plas­tik­tüten beim Shoppen die deut­lich hübscheren Begleiter sind. Aus den Blue-Jeans habe ich eine Patch­work-Tasche gear­beitet, den weißen Jeans­stoff habe ich mit Textil­farbe bemalt. Mein Motiv: Katzen! Um es mir leicht zu machen, habe ich die Jeans so ausein­an­der­ge­schnitten, dass ich glatte Recht­ecke vor mir liegen hatte. Taschen, hübsche Nähte oder Nieten­de­tails habe ich berück­sich­tigt. Aus diesen Stoff­stü­cken habe ich mir einfach ruck zuck drei große neue Stoff­teile zusam­men­ge­näht, um daraus meine Schnitt­teile zu schneiden. Aus einem die Seiten­teile, aus dem anderen den Taschen­boden und aus einem den Taschen­henkel. Hinweis: …

tierskulptur reh

Vergol­dete Tier­skulp­turen DIY

Ach, das ist aber ein süßer Hase!” “Nein, das soll Papa sein…”. Jede Familie verzeichnet solche unver­gess­li­chen Dialoge in ihrer Chronik. Und wir lernen, wahre Kunst zeigt sich in der gestal­te­ri­schen Frei­heit. Und genau deshalb liebe ich es, mit meinen Kindern kreativ zu sein, kleine Kunst­werke zu schaffen. Die Papp­­maché-Tier­­skul­p­­turen gehören defi­nitiv zu den High­lights, sind leicht gemacht und sehen toll zwischen kleinen Still­leben, auf Side­boards, Tischen oder Fens­ter­bänken aus. Wir haben sie zwischen unseren Wand­tel­lern im Flur ange­bracht. Mate­rial: Holz­so­ckel ca. 15 x 10 x 2 cm (z.B aus der Schnit­tres­te­kiste im Baumarkt), Bunt­lack  oder Acryl­lack, bieg­samer 2 mm Aludraht (Floristik), 4 Nägel passend zur Dicke der Platte (ich nehme gerne Pols­ter­nägel), Papp­­maché-Model­­lier­­mehl und Blatt­gold, Anle­ge­milch, Über­zugs­lack und weicher Pinsel (Bastel­laden), Bastel­filz, hilf­reich kann eine kleine Schmuck­zange zum Biegen des Drahtes sein.   Anlei­tung: Zuerst haben wir den Holz­so­ckel lackiert (ich hatte noch einen Rest “Off Black” im Keller); gut trocknen lassen. Von dem Aludraht habe ich den Kindern 2 x 20 cm lange Stücke für die Beine der Tier­fi­guren abge­schnitten. Die Enden kann man …