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DIY-Ostereier. Ostereier in pudrig matten Farbtönen werden mit kleinen Goldketten und Golddrahtdetails zu echten Schmuckstücken.

DIY – Oster­eier

In den letzten Tagen sind so einige Oster­eier durch meine Hände gegangen. Auspusten, ausspülen, aufspießen, anmalen, verzieren, aufhängen…. Die Familie hat sich über “Rührei” satt gefreut und mir ist einmal mehr aufge­fallen, wie perfekt und wunder­schön so ein Ei ist. Design, Funk­tion, Statik: Danke liebe Natur! Die Form und die matte Ober­fläche des Eis sind von einer bestechenden Harmonie. Und wenn man bedenkt, wie stabil die Schale ist, obwohl sie nur etwa 0,4 Milli­meter dick ist, kann man schon von einem kleinen Wunder spre­chen. Die Stabi­lität ist durch die Biegung der Ober­fläche bedingt. Ein auf die Schale ausge­übter Druck verteilt sich gleich­mäßig über das ganze Ei und so kann das liebens­werte Oval so einiges aushalten. Nicht umsonst haben sich Archi­tekten und Inge­nieure auch bei der Konstruk­tion vieler Gebäude von der Form des Eis inspi­rieren lassen, wenn wir nur an Kuppeln denken. An Ostern steht das Ei für Neuan­fang, Wachstum, den Ursprung des Lebens. Wie mögen Sie Ihr Ei?  Bei uns kommen die Oster­eier in diesem Jahr an die Kette. Inspi­riert von der matten Schale, habe …

DIY-Schachbrett-Bilder. Neugierig sein, mit Farben experimentieren, Pflanzenfragmente einarbeiten - mit Acrylfarbe kann man tolle Wanddekorationen herstellen. Und es muss nicht kompliziert sein.

DIY: Schach­brett-Bilder

Haben Sie manchmal Lange­weile? Tun Sie nichts, schauen nur so vor sich hin und plötz­lich: BÄM! ist da eine Idee. Eine Idee, was man tun könnte, eine Lösung für eine Frage­stel­lung oder einfach ein richtig guter Einfall. Ich erlebe dieses Phänomen häufiger, beson­ders bei meinen Kindern. Erst stapfen sie unschlüssig herum und wissen nichts zu tun… laaang­weilig. Und dann, ganz plötz­lich, geschäf­tiges Gewusel. Auf diesem Nähr­boden der Ruhe und des Nichts­tuns sprießen die wunder­vollsten und krea­tivsten Ideen wie Blumen hervor. Lange­weile zu haben bedeutet auch, die Frei­heit für etwas zu haben. Viel­leicht blät­tert man in einem Buch, einem Magazin oder hört Musik und plötz­lich verknüpfen sich die Gedanken mit dem Gese­henen oder Gehörten – und ein guter Einfall ist geboren. Unmög­lich in der Hektik, die uns umgibt? Ich denke, wir sollten unsere Lebens­zeit mehr wert­schätzen und uns bewusst für etwas, aber auch mal gegen etwas entscheiden. Stellen wir uns die Frage “Was ist mir wirk­lich wichtig”, bringen wir viel­leicht etwas Ruhe in unser Leben und verzet­teln uns nicht andau­ernd. Meine Familie und ich entscheiden uns …

DIY: Bilderstative. Toll für die Inszenierung von Bildern, Schriftstücken, Notenblättern und vielem mehr.

DIY-Bilder­sta­tive – Krea­tives mit Sti(e)l

Bilder­sta­tive selber­bauen Der kleine dicke Krit­zelbär, Kopf­füßler, Bunt auf Hinter­grund – so könnte man die Bilder nennen, die uns manchmal von Kindern stolz über­reicht werden. Mit den Jahren werden die kleinen Kunst­werke dann immer ausge­feilter. Ein Fami­­lien-Zuhause ist ein krea­tiver Ort, der sich ständig entwi­ckelt, und ich finde es wunderbar, wenn alle – Eltern und Kinder – am Gestal­tungs­pro­zess teil­haben. Dabei entstehen oft origi­nelle Ideen, Plätze und Deko­ra­tionen, die mit Fantasie und Witz gestaltet werden. Umso besser, wenn wir den groß­ar­tigen kleinen Kunst­werken unserer Kinder zuhause Platz einräumen. Ich glaube, eine Wert­schät­zung ihrer Arbeiten fördert die Krea­ti­vität und das Selbst­be­wusst­sein,  mit dem sich die kleinen Nach­wuchs­künstler auf krea­tivem Terri­to­rium bewegen. Und: Eine Umge­bung, in der Krea­ti­vität einen hohen Stel­len­wert hat, wirkt nicht nur auf Kinder anre­gend. Hier ist auch bei Eltern Einfalls­reichtum gefragt. Eine Idee, wie man Bilder, Gemaltes oder Gedrucktes in den Wohn­räumen schön präsen­tieren kann, kam mir kürz­lich, als ich an einer Klein­an­zeige hängen blieb: Konvolut alter Vorhang­klam­mern aus Messing zu verkaufen. Mit diesen wunder­schönen Vintage-Klam­­mern könnte man doch zwei, drei Bilder an …

Strickkissen-DIY: mit dicker Wolle und dicken Nadeln sind kuschelige Kissen ruck zuck gestrickt.

Winter-DIY: Strick­kissen

Stri­cken ist ein sinn­li­ches Vergnügen – die flau­schige Wolle, das leise Klap­pern der Nadeln, das Knäuel, das munter über den Boden tanzt. Diesen Winter hat mich mal wieder das Strick­fieber  gepackt. Daher möchte ich Sie ermun­tern und inspi­rieren, sich auch mal einer Hand­ar­beit zu widmen. Manchmal stehe ich mir mit zu ausge­klü­gelten Projekt-Ideen im Wege und am Ende lasse ich es ganz. Schade. Kennen Sie das? Deswegen ist es manchmal besser, es lieber einfach zu halten. Nach dem Motto: Mach es – aber mach es jetzt! Also habe ich mir meine dicksten Strick­na­deln geschnappt und drei Knäule dicke, kusche­lige Wolle… Das Projekt: Strick­kissen. Im Winter über­nehmen kusche­lige Texti­lien im Inte­rieur gerne die Haupt­rolle. Sie dämpfen auf ange­nehme Art die Geräu­sche, sie machen Wärme sichtbar und sie sorgen für eine behag­liche Atmo­sphäre. Mit Texti­lien kann man schnell und einfach einen jahres­zeit­li­chen Wandel in der Wohnung vornehmen. Die Leinen­kissen mit wollig­wei­chen Strick­kissen tauschen, ein kusch­liges Plaid aufs Sofa. Wenig Aufwand – große Wirkung! Das inspi­riert mich… (unbe­zahlte Produkt­emp­feh­lung) Wolle ist ein wunder­bares Natur­pro­dukt mit tollen Eigen­schaften. Ich …

DIY Adventsdekoration: Waldweihnacht. Winterwald statt Adventskranz + Apfellichter

Advents­de­ko­ra­tion: Wald­weih­nacht

Was bedeutet Ihnen die Advents­zeit? Stress, Hektik und viel Arbeit? Oder finden Sie die Ruhe, den Dezember zu genießen? Für mich ist es immer auch eine Erin­ne­rung an die eigene Kind­heit. Dieses krib­be­lige Gefühl, dass bald etwas Beson­deres kommt. Kerzen­schein und Lich­ter­glanz überall, gemüt­liche Advents­nach­mit­tage mit Lebku­chen, die süßen Düfte aus der Küche, das heim­liche Werkeln der Eltern hinter verschlos­senen Türen. Vor der Haustür Kälte und Schnee. Schlitt­schuh­laufen bis einem die kalten Nasen und Füße fast abfielen und dann abends glück­lich und müde mit einer Wärm­fla­sche ins Bett sinken… Als Kinder haben wir uns um volle Kauf­häuser, Anfahrts­staus vor Park­häu­sern und Schlangen an den Kassen nicht geschert. Dankbar haben wir gebas­telt, geba­cken, Geschichten gelauscht und die Vorfreude genossen. Wenn ich durch die Weih­nachts­ab­tei­lung der Kauf­häuser mit Kitsch und Kram laufe, wird es mir schnell zu viel. Reden wir nicht über eine besinn­liche Zeit? Dann besinnen wir uns doch mal! Auf das Wenige, was wir brau­chen, um in fest­liche Stim­mung zu kommen. Und auf das Wich­tigste über­haupt…  gemein­same Zeit mit Familie und Freunden! Zeit zum Basteln, …

Wintervögel – DIY Geschenke, Grußkarten , Geschenkanhänger und -Papier

Winter­vögel: Geschenke & Gruß­karten

Es ist ein Ritual, auf das ich mich schon lange freue. Vor einigen Tagen habe ich mit meiner Tochter die ersten Meisen­knödel  in unserem Garten aufge­hängt. Das machen wir schon seit Jahren so. Seitdem herrscht hier ein lustiges Geflatter und Gezwit­scher zur Freude unserer ganzen Familie. Mich haben die Winter­vögel dieses Jahr mal wieder inspi­riert: Porzellan, Gruß­karten und Geschenk­ver­pa­ckungen werden durch kleine, bunte Winter­vögel zu ganz indi­vi­du­ellen Grüßen und Präsenten. Ob leuch­tende Blau­meisen oder aufge­plus­terte Spatzen – Vögel sind recht einfach zu malen und auch Kinder können hierbei toll mitma­chen. Und mal ehrlich – Weih­nachts­ge­schenke gibt es wie Sand am Meer – aber etwas selber­zu­ma­chen und Selbst­ge­machtes zu verschenken macht einfach riesigen Spaß! Winter­vögel auf Schmuck­schalen: Kleine hübsche Schäl­chen und Teller kann man überall im Haus verteilen. Für Ohrringe, Ketten und Co. auf dem Nacht­tisch oder im Bad. Für Klei­n­ac­ces­soires im Gäste-WC, für Uten­si­lien im Flur oder für die Kekse zum Tee. Ich finde, sie sind ein tolles Geschenk für Freun­dinnen! Und wenn wir sie selber gestalten, wird es sicher eine hübsche Über­ra­schung. Ich habe mir …

Fashion-DIY: Ansteckblumen

Fashion-DIY: Ansteck­blüten

Wenn uns die dunkle Jahres­zeit manchmal zu trübe und trist erscheint, ist der klügste Weg, ihr mit einem Lächeln und Augen­zwin­kern zu begegnen. Mein Tipp: “Steck Dir eine Blüte ans Revers und mach das Beste draus!” Flora und Fauna spielen in der Mode immer wieder eine große Rolle. Ob jetzt im Herbst (sehr schön übri­gens bei Desi­gner Elie Saab – Fall-Winter 2018/19) oder im kommenden Früh­jahr. Große und kleine Blüten tummeln sich auf Klei­dern, Röcken und Mänteln. Mein nach­hal­tiger Beitrag zu diesem sehr schönen Mode­trend: Opulente Ansteck­blüten mit Fransen zum Selber­ma­chen. Aus Leder-, Woll- und Stoff­resten (z.B. Jeans) sowie hübschen Kordeln und Bändern kann man jeder der Ansteck­blüten ein indi­vi­du­elles Fran­sen­kleid verpassen. Die Reste kommen so zu neuen Ehren, und den Blüten stehen sie ausge­zeichnet. Das Spiel mit Mate­ria­lien, das Neben­ein­ander von Leder, Stoff, Wolle und Kunst­fell in opulenten Farb­welten macht riesigen Spaß. Jeans­stoff eignet sich hervor­ra­gend und erdet Gold­kordel & Co. Leder­reste gibt es in Bastel­läden, auf Wochen­märkten (ich habe schöne kleine Leder­stücke auf dem Hamburger Isemarkt gefunden) oder im Internet. Es sollten aller­dings …

Kintsugi – wenn Keramiknarben zu Goldspuren werden

Kint­sugi – wenn Kera­miknarben zu Gold­spuren werden

Ich möchte erzählen, wie Kint­sugi –  die alte japa­ni­sche Technik des “Gold­fli­ckens” – eine kleine Narbe in meinem Herzen geschlossen hat: Bis vor einigen Jahren leuch­tete mal hier, mal da eine kleine dick­bau­chige, gelbe Porzel­lan­vase in unserem Haus. Fili­gran und kunst­voll bemalt mit Blumen, hat sie mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezau­bert. Bis zu dem Tag, als sie mir einfach aus der Hand fiel. Zack! Scherben bringen Glück? Das mag für profane Früh­stückstassen gelten, nicht aber für die kleine gelbe Vase, die ich vor vielen Jahren von meiner Groß­mutter geschenkt bekommen habe. So ein lieb­ge­won­nenes Erin­ne­rungs­stück darf nicht einfach zu Bruch gehen. Aber es geht. Manchmal ist auch das Teil der Geschichte. Dingen, die wir benutzen und gebrau­chen, müssen wir erlauben, die Patina des Alters und Gebrauchs­spuren anzu­setzen. Es sind die kleinen Macken, die Risse, die Abschür­fungen, die uns die ganz persön­li­chen Geschichten zu den Objekten erzählen. Und beson­dere, kost­bare Objekte nur zu schonen und im sicheren Schrank zu verwahren, halte ich für falsch. Wir sollten mit ihnen leben. Kint­sugi Die Japaner haben …

DIY-Kunst Farbkreise

Farbe auf den Punkt gebracht – DIY-Kunst

Bilder an den Wänden sorgen für Atmo­sphäre und Span­nung. Das Auge blickt, das Auge entdeckt. Bilder können uns in die Ferne tragen, in Stim­mungen versetzen oder einfach nur durch ihre Farbig­keit erfreuen. Mit Bildern kann man Kontraste schaffen, die einem Raum das gewisse Etwas verleihen, sie zum Klingen bringen. Will oder kann man nicht gerade in Kunst inves­tieren, gibt es die char­mante Möglich­keit, selber etwas zu kreieren, “DIY-Kunst” sozu­sagen. Selber schöne Rahmen zu füllen und Deko­ra­tives zu schaffen. “Ich kann das nicht” lass ich an dieser Stelle nicht gelten! Diese Idee ist so kinder­leicht umsetzbar, dass ich sie direkt von meinen Kindern habe verwirk­li­chen lassen. Und ich kann verspre­chen: Es macht sehr viel Spaß. Das Ergebnis? Abstrakt, bunt, deko­rativ! Farb­kreis-Kunst Mate­rial: Weißes Rund­fil­ter­pa­pier, Ø ca. 125 mm (gibts z.B. hier). Man kann auch runde Kaffee­filter (1) benutzen oder aus Teefil­ter­beu­teln für losen Tee (fein)  Kreise zuschneiden. Das Filter­pa­pier liegt dann doppelt, da es sonst zu dünn ist. Ganz einfache Filz­stifte (die güns­tigen funk­tio­nieren tatsäch­lich am besten!) Eine Pipette (gibt es im Bastel­laden, in der Apotheke oder hier) …

Stickschablonen aus Kupferblech

Verges­sene Schätze – Stick­scha­blonen

Das kennt doch fast jeder: Die besten Dinge fallen einem in die Hände, wenn man nicht danach sucht. Diese kleinen Schick­sals­be­geg­nungen machen uns häufig lang­fristig am glück­lichsten. Das gilt für Ehepartner genauso wie für Lieb­lings­pullis oder beson­dere Einrichtungsaccessoires…und natür­lich für Stick­scha­blonen! Neulich schlen­derte ich zufällig über den Hamburger Isemarkt – einen der wohl schönsten Wochen­märkte in Deutsch­land. An einem Stand mit antikem Leinen, Spit­zen­borten und Baum­woll­bän­dern entdeckte ich eine große Kiste mit alpha­be­tisch sortierten Stick­scha­blonen aus Kupfer auf dem Tisch. Eine reiche Auswahl an großen und kleinen Scha­blonen (unge­fähr aus dem Jahre 1900)  mit den unter­schied­lichsten Mono­grammen, in vari­an­ten­rei­chen Designs. Früher  haben die Frauen mithilfe dieser Scha­blonen ihre Aussteuer mit Mono­grammen versehen und die Schrift­züge dann bestickt. Im Laufe des 20. Jahr­hun­derts verlor diese Tradi­tion an Bedeu­tung. Aber eifrige Samm­le­rinnen haben viele der im Umlauf gewe­senen Stick­scha­blonen zusam­men­ge­tragen, so dass man auf Märkten oder online  immer noch hübsche Exem­plare bekommt. Aber wozu? Nun, erst einmal sehen die kupfernen Scha­blonen sehr deko­rativ aus. Wenn man das Glück hat und die passenden Mono­­gramm-Buch­staben als Scha­blone findet, kann …