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stickbild vor tapete

Hübsches Rahmen­pro­gramm

Was ins Eckige muss, ist mir als Mutter von drei fußball­spie­lenden Kindern klar. Aber was ins Ovale passt, das ist eine viel schwe­rere Frage. Als Lieb­ha­berin ovaler Rahmen habe ich einst einige schöne Modelle auf Floh­märkten erstanden. Leider ist es nicht sehr leicht, sie mit passenden Bildern zu füllen, da die meisten Werke eher für recht­eckige oder quadra­ti­sche Rahmen gedacht sind. Nachdem mein Lieb­lings­mo­dell einige Zeit solo als “Schmuck­stück” unser Wohn­zimmer zierte, kam mir nun die Idee, den Rahmen mit einer kleinen Hand­ar­beit zu füllen. Sticken, Weben & Co erleben ja gerade eine kleine Renais­sance. Wie schön! Mit Hilfe einiger Heft­zwe­cken habe ich den Rahmen von hinten mit Hanf­band bespannt. Gerade so, dass mittig die Fäden senk­recht durch den Rahmen laufen. Zuerst wollte ich ein Bild eines Vogels einweben, aber ein Free­style-Stick­­bild lässt sich flexi­bler, farben­rei­cher und fili­graner gestalten – Ich zeich­nete eine Vogel­form (genauso gut wäre natür­lich eine Blume oder ein anderes Tier gewesen, aber ich bin ja nun gerade im Distel­­fink-Fieber) und einen Unter­grund für Blüten auf ein Rest­stück weißes Leinen und unter­legte …

messinghakend

Deko­tipp mit Haken

Bei dieser Sache gibt es einen Haken – und zwar einen richtig schönen! Genau genommen sind es sogar mehrere, denn bei einem kleinen Trödler konnte ich nicht wider­stehen und habe gleich einen ganzen Kasten mit herr­li­chen Messing­haken gekauft. Die kleine Samm­lung ist alleine optisch ein  Augen­schmaus. Man kann sie aber auch hervor­ra­gend als Hand­tuch­halter in Bad und Küche nutzen, in die Garde­robe inte­grieren, an der Schlaf­zim­mer­wand hübsche Hals­ketten an ihnen arran­gieren. Egal ob drinnen oder draußen: Sie sind wahre Alles­könner! Einen der Messing­haken habe ich gerade an ein schmales Wand­stück zwischen zwei Türen gehängt. Meine Idee: der Haken soll Platz für unter­schied­liche Deko­ra­tionen bieten, Kränze, Mobiles, Bilder­rahmen oder andere anhäng­liche Deko- oder Kunst­ob­jekte. Im Moment ziert ein duftender Kräu­ter­kranz den Wand­haken und verströmt im ganzen Flur einen herr­lich medi­ter­ranen Duft. Aber auch ein weißer Kakadu durfte den Platz schon einnehmen.  Was kommt noch? Ich bin selber gespannt.      

Neues von gestern: Wand­teller

Warum auf den Floh­markt streifen, wenn das Gute liegt so nah, wußte – leicht abge­wan­delt natür­lich – schon Goethe und habe auch ich erlebt. Natür­lich gehe ich gerne auf Floh­märkte, aber Schätze aus dem eigenen Keller zu heben, ist eine voll­kom­mene Form des Samm­ler­glücks. Und das kam so… Es ging um die wunder­schönen,  kobalt­blauen Wand­teller aus dem Erbe meiner Groß­mutter. Sie stammen aus der Porzel­lan­ma­nu­faktur Royal Copen­hagen und  hingen in ihrem Flur rund um die Türen. Als Kind habe ich sie oft faszi­niert betrachtet. Auch wenn sie für längere Zeit zur Unter­miete im Keller verschwanden – sie gingen mir nie aus dem Kopf und nachdem  wir in diesem Früh­jahr unseren Flur nach der “Klein­kind­phase” reno­viert hatten,  fügte sich plötz­lich alles zu einem Bild. Ich sah die leuch­tend blauen Teller vor mir,  genau da, über der Kommode, wo die leere Wand quasi danach rief.   W ir kramten die Kiste hervor und plat­zierten einige der Teller (es gibt noch viel mehr!) an der Wand in unserem Flur. Dazwi­schen sorgen selbst­ge­machte Tier­skulp­turen unserer Kinder für Glanz­punkte. So stehen …