Alle Artikel in: Rezepte

Pasta mit Garnelen in Anissoße. mit frischem Baguette

Feines Aroma: Pasta mit Garnelen und Anislikör

Pasta und Wein – klingt das nicht poetisch? Pasta steht für italie­ni­sche Lebens­freude, die Zube­rei­tungs­weisen sind uner­schöpf­lich und – nicht zu vergessen – Pasta ist schnell gekocht.  Kaum jemand zählt Nudeln nicht zu seinen Lieb­lings­speisen. Und allein die verschie­denen Nudel­formen und Namen können kind­liche Freude hervor­rufen: Farfalle – Schmet­ter­linge, Capel­lini – Engels­haar, Conchi­glie –  Muscheln und viele mehr. Es gibt wohl an die 600 Formen. Wie kreativ sind bitte die Nudel­crea­teure? Toll! Unkom­pli­ziert, dennoch elegant und mit einem über­ra­schenden Twist sorgt dieses cremige Pasta-Gericht für Vorfreude während der Zube­rei­tung und Genuss beim Verzehr. Der groß­zü­gige Schuss Anis­likör verleiht dieser Pasta­sauce einen genialen Akzent. Und ich habe sogar eine ganz vorzüg­liche vege­ta­ri­sche Alter­na­tive für Sie – mit gebra­tener Papaya statt Garnelen. Frisches, duftendes Baguette – am besten selbst geba­cken  – darf nicht fehlen (dazu finden Sie unten den Link zu einem sehr einfa­chen und tollen Rezept!). Nun fehlen nur noch ein kühler Ries­ling  und ein paar Kerzen, und einem genuss­vollen Abend steht nichts im Wege. „Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen” Dalai Lama …

Rüblitorte mit kandierten Blüten und Zitronencreme

Rübli­torte mit Zitro­nen­creme und kandierten Blüten

Mit Torte lässt sich die Welt nicht retten – aber eine gute Torte kann uns ein glück­li­ches Lächeln aufs Gesicht zaubern. Und ich finde, das ist nicht zu unter­schätzen! Ein lächelndes Gesicht ist doch so viel schöner als ein sorgen­volles. Mit meiner Rübli­torte habe ich versucht, ganz viel Opti­mismus auf den Tisch zu zaubern. Sehn­sucht, Hoff­nung und Zuver­sicht sind drei enge Vertraute. Und welche Jahres­zeit könnte besser zu ihnen passen als der Früh­ling? Spüren Sie nicht auch diese tiefe Sehn­sucht nach Sonnen­licht, das uns umhüllt? Nach Farben, die unsere Seelen wärmen? Nach Düften, die uns schwelgen lassen? Der Früh­ling ist die Zeit des Neuan­fangs. Und gerade dieses Jahr ist die Sehn­sucht nach besseren Tagen wohl so groß wie lange nicht mehr. Früh­lings­glaube Die linden Lüfte sind erwacht, sie säuseln und weben Tag und Nacht, sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden. Die Welt wird schöner mit jedem Tag, man weiß nicht, was noch werden mag,  das Blühen will nicht enden. Es blüht das fernste tiefste Tal: …

Orangen-Zitronenkuchen mit Safransahne – super saftig!

Orangen-Zitro­nen­ku­chen mit Safransahne

Wie schmeckt die Farbe GELB? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich mich mit den neuen Trend­farben für dieses Jahr des renom­mierten Pantone-Farb­in­s­ti­­tuts beschäf­tigt habe. Ein solides Grau und ein sonniges Gelb sind gekürt worden. Das Gelb steht dabei für Hoff­nung und Zuver­sicht. Sofort hatte ich den Geschmack einer meiner Lieb­lings­ku­chen im Munde. Ein sonnen­gelber, saftig fruch­tiger Kuchen, den meine Groß­mutter gerne geba­cken hat und der ein beliebter Klas­siker in der Familie geworden ist: Orangen-Zitro­nen­ku­chen. Wie in meinem Beitrag über die Pantone-Tren­d­­farben 2021 verspro­chen, möchte ich Ihnen hier das Rezept verraten. Es ist herr­lich unkom­pli­ziert und zu jeder Zeit im Jahr ein Genuss. Der Kuchen ist wunderbar saftig und fruchtig. Die Safran­sahne gehört eigent­lich nicht zu dem Rezept meiner Groß­mutter. Aber das Topping sieht so sonnig aus und schmeckt auch ganz köst­lich. Sie können es aber auch weglassen und den Kuchen einfach mit frisch geschla­gener Sahne genießen.   Und nun zum Rezept… Zutaten: 3 Eier 180 g weiche Butter 160 g Zucker 1 Päck­chen Vanil­le­zu­cker 1 Prise Salz 180 g Mehl 50 g Stärke 2 TL …

Marmeladenplätzchen, Marzipan und eine Tasse Tee

Marme­la­den­plätz­chen, Marzipan und eine Tasse Tee

Die Wangen rot, die Nase kalt – es geht doch nichts über einen ausgie­bigen Winter­spa­zier­gang. In der Natur spüre ich, Teil von etwas Größerem zu sein. Ich finde Halt, Trost und Zuver­sicht. Wie Säulen einer Kathe­drale streben die Baum­stämme um mich herum gen Himmel. Wie groß­artig die Natur doch ist!  Zuhause ange­kommen, setze ich mich mit Tee und Marme­la­den­plätz­chen in meinen Lieb­lings­sessel. Bald ist Weih­nachten. Aber diesmal ist alles anders. “So ein Weih­nachten hatten wir noch nie!”, schimpft meine Tochter und ist wütend auf dieses Corona-Jahr. Und da fällt es mir ein – das geliebte Bilder­buch von Sven Nord­q­vist, das wir unseren Kindern immer so gerne zur Weih­nachts­zeit vorge­lesen haben. “Petterson kriegt Weih­nachts­be­such”. Oh, wie wir die fanta­sie­vollen Bücher über den alten Petterson und seinen Kater Findus geliebt haben! Und dieses ganz beson­ders… Eine Weih­nachts­ge­schichte Es ist der 23. Dezember. Der alte Pettersson und sein Kater Findus haben noch so viel für das Weih­nachts­fest vorzu­be­reiten. Einkaufen, einen Tannen­baum aus dem Wald holen, Schnee schippen… Nur leider verletzt sich Pettersson im Wald am Fuß und ihre …

Käsekuchen mit Beeren und Blüten

Käse­ku­chen mit Beeren und Blüten

Googelt man Käse­ku­chen, stößt man auf unzäh­lige Rezepte für den “besten Käse­ku­chen”, den “aller­besten”, den “welt­besten” oder gar den “welt­besten Käse­ku­chen ever”. Fest steht auf alle Fälle: ein guter Käse­ku­chen gehört in jede Rezept­samm­lung. Und das gilt übri­gens welt­weit, denn Käse­ku­chen ist vieler­orts beliebt. Denken wir nur an den New York Chees­e­cake, der mit Frisch­käse auf einem Keks­krü­mel­boden geba­cken wird oder an Japani­schen Käse­ku­chen, der eher wie ein Soufflé anmutet. Schon die alten Römer wussten einen Käse­ku­chen aus Sauer­rahm und Quark offenbar zu schätzen – wie man aus einem 150 Jahre v. Chr. verfassten Buch in latei­ni­scher Schrift  des Feld­herrn und Schrift­stel­lers  Marcus Porcius Cato dem Älteren weiß. Aller­dings versteht bei Käse­ku­chen so mancher keinen Spaß. Ich übri­gens auch nicht, denn ist er zu fest oder zu trocken, stellt sich eben nicht dieses beson­dere Glücks­ge­fühl beim Verzehr ein. Ich möchte Ihnen heute mein neues Lieb­­lings-Käse­­­ku­chen­­re­­zept zeigen, an dem ich für die Kaffee­tafel zur Konfir­ma­tion meiner Tochter getüf­telt habe. Leicht, zart und cremig sollte er schme­cken – und natür­lich hübsch aussehen. Deshalb habe ich meinen Käse­ku­chen nach …

Windbeutel mit Thymian-Lavendel-Früchten

Wind­beutel mit Thymian-Lavendel-Früchten

Aus dem Ofen strömt ein betö­render Duft. Manchmal wird meine Küche zum Atelier, zu einem Ort der Inspi­ra­tion. Kennen Sie das? Man kann sich herr­lich in Gedanken verlieren, expe­ri­men­tieren und Neues entsteht. Das Mischen von Farben, Formen und Aromen versetzt mich nahezu in Verzü­ckung. Manchmal wird mir bewusst, wieviel Erfah­rung und Wissen hinter vielen Rezepten stehen – das ist doch beein­dru­ckend. Und ist es nicht fantas­tisch, aus welcher Fülle an Obst, Gemüse und Kräu­tern wir schöpfen können? Diesmal kompo­niere ich Früchte – Erdbeeren, Brom­beeren und Apri­kosen – mit frischen Kräu­tern vom Wochen­markt. Lavendel, blühenden Thymian, Zitro­nen­thy­mian und Oran­gen­schale. Dazu flüs­sigen Honig und bunten Pfeffer. Alles zusammen wird im Ofen zu einem Festival der Aromen. Neben mir ein altes Rezept­buch mit Esels­ohren und Flecken. Ein Kompli­ment für so ein Rezept­buch, oder? Die Seite  mit dem Rezept für Brand­teig ist aufge­schlagen. Es soll Wind­beutel geben. Ich finde, die kleinen luftigen Hügel passen mit ihrer leichten Atti­tüde so gut in diese Jahres­zeit! Der Hügel Wie wundersam ist doch ein Hügel, der sich ans Herz der Sonne legt,  indes des Winds gehaltner …

Marmelade und Streuselbrot – eine wahre Liebe. Rezept und Interview mit den Gründern der Marmondo-Marmeladenmanufaktur

Unwi­der­steh­lich: Marme­lade & Streuselbrot

Mögen Sie auch so gerne Marme­lade? Auf selbst­ge­ba­ckenem Weiß­brot, mit streich­zarter Butter und herr­lich duftendem Kaffee. Dazu die druck­fri­sche Zeitung – mehr geht nicht! Manchmal denke ich sehn­süchtig an ein Weiß­brot mit Streu­seln zurück, das ich in meiner Kind­heit so geliebt habe – natür­lich mit Marme­lade. Ich habe das Rezept für dieses Streu­sel­brot einmal versucht zu rekon­stru­ieren. Sie finden es weiter unten. Lecker! Und als ich vor kurzem einfach so durchs Netz “flanierte”, habe ich den Eingang in  ein regel­rechtes Marme­la­den­pa­ra­dies gefunden. Marmóndo. Auch davon möchte ich erzählen… Sonne im Glas Marmóndo – das Angebot der kleinen Marme­la­den­ma­nu­faktur mit 8 Mitar­bei­te­rinnen  aus Wald­bröl in  Nord­rhein-West­­falen klingt verlo­ckend, kreativ und über­ra­schend – einfach anders. Nächte in spani­schen Gärten, Le Gout des Merveilles, Hello Sunshine … meine Neugier ist geweckt. Und tatsäch­lich – hinter diesen klang­vollen Namen verbergen sich so außer­ge­wöhn­liche Kompo­si­tionen, dass ich mir direkt einige Gläser bestellte.  Und was soll ich sagen? Ich bin begeis­tert und will wissen: Wer steckt dahinter? Das Ehepaar Helgard Busch­­mann-Ehrlich und Ralf Ehrlich grün­dete die Manu­faktur 2009.  Warum gerade Marme­lade? Und was macht ihre Marmeladen …

Trüffelkäse, Blätterteig und Birnen…

Von Blät­ter­teig, Trüf­fel­käse und Birnen…

Manchmal darf es gerne etwas mehr sein. Für mich zumin­dest. Da plane ich einen Abend oder Nach­mittag mit Gästen, über­lege, backe, koche, deko­riere und habe Spaß an einer beson­deren Insze­nie­rung. Aber manchmal ist weniger auch mehr! Dann möchte ich einfach nur liebe Menschen um mich haben, sehne mich nach einem guten Gespräch, nach Gesel­lig­keit und einem unkom­pli­zierten Abend ohne Planung und Groß­ein­kauf. Zuhause ist der perfekte Ort für diese Abende. Frei von Hektik und Abhän­gig­keiten, ein Ort der Entspan­nung. Ob um einen großen Tisch oder dicht gedrängt um einen kleinen – ganz egal wie – Platz ist in der kleinsten Hütte. Das Handy aus, die Hände frei für das Glas und diese köst­li­chen Blät­ter­tei­gröll­chen mit Trüf­fel­kä­se­fül­lung. Die übri­gens über­haupt keine Arbeit machen und trotzdem etwas ganz Beson­deres sind, aber dazu unten mehr… Wein, Wasser, Weis­heiten Wie schön ist es, immer mal wieder mit Freunden die Welt neu zu ordnen. Eine gute Flasche Wein und ein paar Klei­nig­keiten kommen auf den Tisch. Es braucht nicht viel, um einen Platz einla­dend und gemüt­lich zu gestalten. Kerzen, natür­lich, Blumen stehen …

Novemberinspiration: Kekse und Papeterie

Novem­be­rin­spi­ra­tion: Kekse & Papeterie

November – wenn draußen das Wetter vor sich hin grault, das gefal­lene Laub aufge­klaubt und Garten oder Balkon winter­fest gemacht sind, können wir unsere Frei­zeit ruhig und gemüt­lich gestalten. Die eine oder andere Einla­dung zu Freunden trudelt ein, und es beginnt die Zeit der kleinen Aufmerk­sam­keiten und Mitbringsel. Viel­leicht schreiben wir schon einmal ein paar Gruß­karten an liebe Menschen und wünschen ihnen eine schöne Vorweih­nachts­zeit? Oder wir backen die ersten Kekse. Hübsch verziert in kleinen Beuteln oder Schach­teln sind sie ein süßes, ganz persön­li­ches Mitbringsel. Wir können sie natür­lich auch selber naschen… zu einer guten Tasse Tee. Setzen wir doch dem Grau draußen etwas Glanz entgegen! Dann wirken sogar die Regen­tropfen, die die Scheibe hinun­ter­rinnen, poetisch ‚und der Wind, der durch die kahlen Wipfel saust, klingt wie Musik. Gruß­karten  Ich habe in Hamburg auf einem kleinen feinen Markt diese wunder­schönen Gruß­karten entdeckt. Der Papagei mit seinem leuch­tenden Gefieder hat es mir sofort angetan. Dazu ein geprägter Gold­stern (Dresdner Pappen, siehe unten) – wunder­schön! Eigent­lich machen meine Kinder und ich Gruß­karten gerne selber (siehe  hier), aber manchmal ist …

Buchweizentorte mit Zwetschgen

Buch­wei­zen­torte mit Zwetschgen

Kind­heits­re­zepte sind wie Souve­nirs aus einer Zeit, in der für die meisten von uns alles leicht, sorglos und bunt erschien. Unser Gaumen und  unser Geruchs­sinn liefern uns  immer wieder Erin­ne­rungen an Fest­tage, Urlaube, Sonn­tags­aus­flüge. Viel­leicht erin­nern wir uns auch einfach an Momente, in denen wir mit Freunden und Familie um einen Tisch saßen, redeten und lachten.  Augen­blicke, in denen sich die kleine Welt um uns herum genau richtig anfühlte. Die Welt braucht Kuchen! Ich denke gerne an die Zeiten der klas­si­schen Sonn­tags­aus­flüge zurück. Eines meiner Kind­heits­re­zepte ist die Buch­wei­zen­torte mit Zwetschgen. Es gab sie immer in einem unserer Lieb­­lings-Cafés im Künst­ler­dorf Worps­wede. Das Café gibt es so leider nicht mehr – der Geschmack der köst­li­chen Torte ist mir jedoch stets in Erin­ne­rung geblieben. Deshalb habe ich einmal versucht, die Buch­wei­zen­torte zu rekon­stru­ieren. Denn sie ist mehr als nur eine Torte… sie ist der Geschmack meiner wunder­baren Kindheit…und jetzt im Herbst schmeckt sie am besten. Das Blau der Zwetschgen Ich mag den Herbst. Das Licht verän­dert sich, die Düfte werden schwerer. Iinten­sive und warme  Farben  erfüllen unsere Sinne. Die …