Alle Artikel in: Rezepte

Trüffelkäse, Blätterteig und Birnen…

Von Blät­ter­teig, Trüf­fel­käse und Birnen…

Manchmal darf es gerne etwas mehr sein. Für mich zumin­dest. Da plane ich einen Abend oder Nach­mittag mit Gästen, über­lege, backe, koche, deko­riere und habe Spaß an einer beson­deren Insze­nie­rung. Aber manchmal ist weniger auch mehr! Dann möchte ich einfach nur liebe Menschen um mich haben, sehne mich nach einem guten Gespräch, nach Gesel­lig­keit und einem unkom­pli­zierten Abend ohne Planung und Groß­ein­kauf. Zuhause ist der perfekte Ort für diese Abende. Frei von Hektik und Abhän­gig­keiten, ein Ort der Entspan­nung. Ob um einen großen Tisch oder dicht gedrängt um einen kleinen – ganz egal wie – Platz ist in der kleinsten Hütte. Das Handy aus, die Hände frei für das Glas und diese köst­li­chen Blät­ter­tei­gröll­chen mit Trüf­fel­kä­se­fül­lung. Die übri­gens über­haupt keine Arbeit machen und trotzdem etwas ganz Beson­deres sind, aber dazu unten mehr… Wein, Wasser, Weis­heiten Wie schön ist es, immer mal wieder mit Freunden die Welt neu zu ordnen. Eine gute Flasche Wein und ein paar Klei­nig­keiten kommen auf den Tisch. Es braucht nicht viel, um einen Platz einla­dend und gemüt­lich zu gestalten. Kerzen, natür­lich, Blumen …

Novemberinspiration: Kekse und Papeterie

Novem­be­rinspi­ra­tion: Kekse & Pape­terie

November – wenn draußen das Wetter vor sich hin grault, das gefal­lene Laub aufge­klaubt und Garten oder Balkon winter­fest gemacht sind, können wir unsere Frei­zeit ruhig und gemüt­lich gestalten. Die eine oder andere Einla­dung zu Freunden trudelt ein, und es beginnt die Zeit der kleinen Aufmerk­sam­keiten und Mitbringsel. Viel­leicht schreiben wir schon einmal ein paar Gruß­karten an liebe Menschen und wünschen ihnen eine schöne Vorweih­nachts­zeit? Oder wir backen die ersten Kekse. Hübsch verziert in kleinen Beuteln oder Schach­teln sind sie ein süßes, ganz persön­li­ches Mitbringsel. Wir können sie natür­lich auch selber naschen… zu einer guten Tasse Tee. Setzen wir doch dem Grau draußen etwas Glanz entgegen! Dann wirken sogar die Regen­tropfen, die die Scheibe hinun­ter­rinnen, poetisch ‚und der Wind, der durch die kahlen Wipfel saust, klingt wie Musik. Gruß­karten  Ich habe in Hamburg auf einem kleinen feinen Markt diese wunder­schönen Gruß­karten entdeckt. Der Papagei mit seinem leuch­tenden Gefieder hat es mir sofort angetan. Dazu ein geprägter Gold­stern (Dresdner Pappen, siehe unten) – wunder­schön! Eigent­lich machen meine Kinder und ich Gruß­karten gerne selber (siehe  hier), aber …

Buchweizentorte mit Zwetschgen

Buch­wei­zen­torte mit Zwetschgen

Kind­heits­re­zepte sind wie Souve­nirs aus einer Zeit, in der für die meisten von uns alles leicht, sorglos und bunt erschien. Unser Gaumen und  unser Geruchs­sinn liefern uns  immer wieder Erin­ne­rungen an Fest­tage, Urlaube, Sonn­tags­aus­flüge. Viel­leicht erin­nern wir uns auch einfach an Momente, in denen wir mit Freunden und Familie um einen Tisch saßen, redeten und lachten.  Augen­blicke, in denen sich die kleine Welt um uns herum genau richtig anfühlte. Die Welt braucht Kuchen! Ich denke gerne an die Zeiten der klas­si­schen Sonn­tags­aus­flüge zurück. Eines meiner Kind­heits­re­zepte ist die Buch­wei­zen­torte mit Zwetschgen. Es gab sie immer in einem unserer Lieb­­lings-Cafés im Künst­ler­dorf Worps­wede. Das Café gibt es so leider nicht mehr – der Geschmack der köst­li­chen Torte ist mir jedoch stets in Erin­ne­rung geblieben. Deshalb habe ich einmal versucht, die Buch­wei­zen­torte zu rekon­stru­ieren. Denn sie ist mehr als nur eine Torte… sie ist der Geschmack meiner wunder­baren Kindheit…und jetzt im Herbst schmeckt sie am besten. Das Blau der Zwetschgen Ich mag den Herbst. Das Licht verän­dert sich, die Düfte werden schwerer. Iinten­sive und warme  Farben  erfüllen unsere Sinne. Die …

Mangold: Lasagne oder Quiche? Beides lecker!

Lasagne oder Quiche? Aber bitte mit Mangold

Von meinem Besuch in Sabine Berg­manns Gemü­se­garten bin ich glück­lich und mit reich­lich Mangold auf dem Arm nach Hause gekommen. Sabine erntet Unmengen frischen Mangolds und eines ihrer Lieb­lings­re­zepte ist Mangold-Lasagne. Sie hat mir das Rezept verraten und ich habe es natür­lich sofort auspro­biert… nachdem ich noch ein paar Fotos von dem hübschen Gemüse gemacht haben. Toll, diese bunten Stiele und dazu die saftig dunkel­grünen Blätter! Vielen Dank, liebe Sabine! Als Alter­na­tive – und um dem üppigen Blatt­werk Herr zu werden – habe ich noch eine Quiche geba­cken. Mit Walnüssen und Gorgon­zola… lecker!   Sabines Mangold-Lasagne   Zutaten: ca. 800 g  Mangold Scha­lotte oder Zwiebel etwas braunen Zucker Knob­lauch­zehe falls gewünscht ca. 200g Schafs­kä­se­würfel mit Chili (gibt es im Super­markt) Nudel­platten für Lasagne 60 g Butter 50 g Weizen­mehl 600 ml Milch 200 ml Gemü­se­brühe Salz, Pfeffer, Muskat­nuss ca. 200 gerie­benen Gouda Zube­rei­tung: Den Mangold waschen und klein hacken. In einer Pfanne mit etwas Butter und braunem Zucker die  gehackte Zwiebel und den Knob­lauch kurz anbraten. Den Mangold hinzu­geben und kurz schwenken, bis er leicht zusam­men­fällt. …

Vanilleparfait mit Olivenöl und Flur de Sel, garniert mit essbaren Blüten

Vanil­le­par­fait … ein Lieb­lings­re­zept

Schließen Sie doch einmal kurz die Augen und stellen Sie sich folgende Szenerie vor: Der Himmel leuchtet Blau über dem glit­zernden Meer. Ein Geschmack von Salz liegt Ihnen auf den Lippen. Der Wind rauscht durch die silber­blätt­rigen Oliven­bäume und umschmei­chelt sanft die Haut… Lässt sich dieses wunder­bare Gefühl vom Sommer im Süden in einem Dessert einfangen? Oh ja! Vanil­le­par­fait mit Olivenöl und Fleur de Sel Die Kompo­si­tion mag unge­wöhn­lich klingen, aber der Geschmack auf der Zunge ist ganz wunderbar. Das cremig kühle Vanil­le­par­fait, dazu das goldene Olivenöl mit seinem fruchtig herben Aroma und dann… das Salz… .Nicht zu viel auf den Löffel, ein wenig genügt, um der Süßspeise dieses beson­dere Etwas zu verleihen. So schmeckt der Süden! Viel­leicht haben Sie sich ein Olivenöl aus Italien mitge­bracht? Oder Fleur de Sel aus Ibiza? Natür­lich bekommt man auch alle Zutaten für dieses Dessert  in hiesigen Fein­kost­ge­schäften. Wichtig ist nur, das alle Ingre­di­en­zien  von erle­sener Qualität sind.   Zutaten (für 10–12 Personen/1 Muffin­blech):  6 Eigelb von ganz frischen Bioeiern 120 g Zucker 3 Päck­chen Bio-Bourbon-Vanil­­le­zu­­­cker Mark von 2 Vanil­le­schoten 1 …

Crêpes für Crespelle alla giardino mit Giersch oder Spinat und Sommersalat

Cres­pelle alla giar­dino …

mit Spinat… oder mit Giersch! Oh nein, ist das nicht dieses gräss­liche, hart­nä­ckige Grün­zeug? Das man nie los wird? Und das keiner mag? – Genau, das ist Giersch. Laut Brock­haus-Lexikon: Giersch (Geißfuß, Aero­po­dium podgraria), …, lästiges Garten­un­kraut. Und ja, es macht seinem Ruf alle Ehre und auch unser Garten, da wir am Wald­rand liegen, ist an mancher Stelle fest in den Händen – oder besser – Wurzeln – dieses Krautes. Und genau deshalb nutze ich die Vorzüge des Gier­sches statt mich andau­ernd  zu ärgern. Wird es zu viel, wird es gegessen! z.B. als schmack­hafte “Cres­pelle alla giar­dino”. Oder als Salat, oder als Süpp­chen… Denn Giersch ist essbar und sogar sehr gesund. Er enthält Spuren­ele­mente, mehr Mine­ral­stoffe als Grün­kohl und viel mehr Vitamin C als Zitronen! Zwischen März und September kann man Giersch ernten. Die jungen Blätter schme­cken am besten, haben ein mildes Aroma. Aber auch die zarten Blüten sind essbar und sehen toll als Deko­ra­tion auf Salaten aus. Gene­rell kann man alles “Ober­ir­di­sche” des Gier­sches verar­beiten.  Und überhaupt…eigentlich ist Giersch eine echtes “Super­food”! Früher wurde …

Aprikosen-Tarte mit Thymian, super saftig und köstlich

Apri­kosen-Tarte mit Thymian

Kann ein Kuchen glück­lich machen? Ja, diese Apri­­kosen-Tarte defi­nitiv! Wie lauter kleine Sonnen leuchten uns derzeit auf Markt­ständen die Apri­kosen entgegen. Manche tragen ein wenig Rouge auf den Bäck­chen. Ihr samtenes Kleid umschließt das saftige Innere…hmmm! Optik und Aroma sind unver­wech­selbar. Ca. 1 Kilo­gramm der süßen Früchte braucht man für diese vorzüg­liche Apri­­kosen-Tarte.  Und dazu: etwas frischen Thymian. Einge­bettet in einen Guss aus Creme fraîche entfalten die Sonnen­früchte ihren ganzen Charme. Oh ihr kleinen Gaumen­schmeichler…! Es war nicht leicht die Apri­kosen für die Tarte zu vertei­digen – meine Kinder lieben sie. “Warum?” habe ich sie gefragt. “Sie sind so schön klein. Man kann sie so gut wegna­schen und sie schme­cken so süßlich­sauer. Der Kern geht gut raus und… die sind einfach so lecker!!” erklärt mir mein Sohn.  Recht hat er! Apri­kosen sind toll! Mal sehen, ob den Kindern auch die Apri­­kosen-Tarte schmeckt. Zutaten: Ein gutes Kilo Apri­kosen  4–5 Stile frischen Thymians 100 g kalte Butter 75 g Zucker 1 Prise Salz 1 Ei 2 EL Wasser 250 g Mehl 1/2 gestr. Teelöffel Back­pulver   200 …

Schokoladentrüffel mit Kakonibs zum Selbernaschen oder als süßes Mitbringsel. Ein tolles Rezept für alle Schokoladenliebhaber!

Scho­ko­la­dent­rüffel mit Kakao­nibs

Ich kann allem wider­stehen, nur der Versu­chung nicht.” Oscar Wilde Oh ja, wenn es um Scho­ko­lade geht, können bestimmt die meisten von uns Oscar Wilde verstehen. Wir haben auch immer Scho­ko­lade im Haus, die dunkle, mindes­tens 70% Kakao­an­teil. Mein Mann und meine Kinder lieben dunkle Scho­ko­lade. Aber bei Scho­ko­la­dent­rüf­feln gibt es kein Halten mehr. Dieser zarte Schmelz! Dieses Aroma! Wie kleine Trüf­fel­schweine suchen die Fami­li­en­mit­glieder manchmal den Kühl­schrank und die einschlä­gigen Schub­laden nach der wert­vollen Köst­lich­keit ab. Kleines Glück verschenken Selbst­ge­machte Scho­ko­la­dent­rüffel eignen sich toll als Mitbringsel oder kleine Aufmerk­sam­keit. Hübsch verpackt in einem Tütchen oder einer Schachtel, sind sie die perfekte Klei­nig­keit für alle Scho­­ko­­laden-Lieb­haber. Und es ist gar nicht schwer, Scho­ko­la­dent­rüffel selber herzu­stellen. Das Geheimnis: Hoch­wer­tige Zutaten! Gute Scho­ko­laden und Bio-Sahne sorgen für ein gaumen­schmei­chelndes Ergebnis. Zutaten (für ca. 25 Trüffel): 80 g Zart­bit­ter­scho­ko­lade (70% Kakao­an­teil) 80 g Voll­milch­scho­ko­lade  2 Esslöffel Kakao­nibs  1 Prise Salz 60 g Bio-Sahne 20 g weiche Butter Kakao­pulver  Zube­rei­tung: Die Kakao­nibs noch etwas feiner und kleiner hacken. Zart­­bitter- und Voll­milch­scho­ko­lade fein reiben. Es geht mit der Hand­reibe (Achtung! …

Osterstuten in Kranzform. Hefe ist die Diva unter den Backzutaten, aber so kompliziert ist es gar nicht und so ein Hefebrot ist einfach köstlich.

Backen macht glück­lich: Oster­stuten

Stell dich deiner Furcht! So heißt es immer. Und der Früh­ling, die Zeit des Neube­ginns, ist genau der rich­tige Zeit­raum dafür. Darum habe ich beschlossen, es zu tun, raus aus dem Schne­cken­haus und mutig voran! Am Ende wird bestimmt alles gut… Denn Ostern naht und die Tradi­tion besagt: Zeit einen Oster­stuten (Weiß­brot) zu backen. Mit Hefe. Sorgen­voll blicke ich auf den kleinen Würfel, die Diva unter den Back­zu­taten. Wird es diesmal klappen? Vor mir liegt ein uraltes Rezept. Uralt – denn meine Urgroß­mutter hat nach diesem Rezept ihren “Stuten” bereits geba­cken. Meine Urgroß­mutter, meine Groß­mutter, meine Mutter…die Männer der Familie liebten und lieben ihn – es muss mir also in den Genen liegen. Nur meine Erfah­rungen mit Hefe sind gemischt. Mal klappt es, mal nicht und eher Zwei­teres. Wer ähnliche Ängste hat und sich ihnen nicht stellen möchte, kann hier zu meinem Weiß­brot­re­zept OHNE Hefe gelangen (das natür­lich zu Ostern auch perfekt passt). Aber an Heraus­for­de­rungen wachsen wir und außerdem ist der Stuten echt köstlich…mit streich­zarter Butter…und Marmelade…und backen macht ja schließ­lich glück­lich… Eigent­lich wird …

Rezept: Ingwer-Limetten-Kekse mit karamellisiertem Ingwer. Super einfach und so köstlich!

Ingwer-Limetten-Kekse

Manchmal bekommt man einfach nichts geba­cken, aber diese Kekse klappen immer! Ich habe manchmal nach­mit­tags Lust auf einen Keks zum Tee. Während mein Mann sich mit einem Stück Scho­ko­lade zu seinem Kaffee begnügt, verspüre ich eher die Sehn­sucht nach einem kleinen Gebäck­stück. Schon so einige Keks­pa­ckungen habe ich nach Hause geschleppt, aber fast jedes Mal ist das Urteil: zu süß! Und da mir das wiederum auf den Keks ging, habe ich mir ein eigenes Rezept über­legt, auspro­biert – und siehe da, nicht nur ich bin ganz verliebt in meine Ingwer-Limetten-Kekse – auch der Rest der Familie reißt sich um die knusp­rigen Dinger…was dazu führt, dass für mich wieder keiner übrig bleibt. Deshalb habe ich gleich ein Rezept mit 500 g Mehl entwi­ckelt. Das geniale an den Keksen: Der Geschmack. Gehackter kara­mel­li­sierter Ingwer sorgt für eine feine Schärfe und ein beson­deres Aroma. Dazu die Frische und Fruch­tig­keit der Limetten…hmm…. Die Zucker­menge habe ich gering gehalten. Das Lustige beim Kekseba­cken ist, das der Teig während der Zube­rei­tung schrumpft. Du gibst alles zusammen, knetest und die Schüssel ist …