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Novem­be­rinspi­ra­tion: Kekse & Pape­terie

Novemberinspiration: Kekse und Papeterie

November – wenn draußen das Wetter vor sich hin grault, das gefal­lene Laub aufge­klaubt und Garten oder Balkon winter­fest gemacht sind, können wir unsere Frei­zeit ruhig und gemüt­lich gestalten. Die eine oder andere Einla­dung zu Freunden trudelt ein, und es beginnt die Zeit der kleinen Aufmerk­sam­keiten und Mitbringsel.
Viel­leicht schreiben wir schon einmal ein paar Gruß­karten an liebe Menschen und wünschen ihnen eine schöne Vorweih­nachts­zeit? Oder wir backen die ersten Kekse. Hübsch verziert in kleinen Beuteln oder Schach­teln sind sie ein süßes, ganz persön­li­ches Mitbringsel. Wir können sie natür­lich auch selber naschen… zu einer guten Tasse Tee.
Setzen wir doch dem Grau draußen etwas Glanz entgegen! Dann wirken sogar die Regen­tropfen, die die Scheibe hinun­ter­rinnen, poetisch ‚und der Wind, der durch die kahlen Wipfel saust, klingt wie Musik.

Papeterie & Kekse

Kekse und Papeterie

Grußkarten schreiben...

Grußkarte von Rabe von Pappenheim

Gruß­karten 

Ich habe in Hamburg auf einem kleinen feinen Markt diese wunder­schönen Gruß­karten entdeckt. Der Papagei mit seinem leuch­tenden Gefieder hat es mir sofort angetan. Dazu ein geprägter Gold­stern (Dresdner Pappen, siehe unten) – wunder­schön!
Eigent­lich machen meine Kinder und ich Gruß­karten gerne selber (siehe  hier), aber manchmal ist die Zeit eben knapp, oder man benö­tigt sehr viele Karten für einen beson­deren Anlass. Da freut man sich über schön gestal­tete Gruß- oder Einla­dungs­karten aus profes­sio­neller Hand.
Der Papagei stammt aus einer sehr sympa­thi­schen Druckerei in der Nähe von Osna­brück, die vorwie­gend online ihr reiches Angebot vertreibt.

Gründerin Alex­andra Rabe von Pappen­heim war lange auf der Suche nach einer Druckerei, bei der nicht nur die Entwürfe stimmen, sondern auch die Qualität des Papiers. Nicht fündig geworden, grün­dete sie selber die Design- und Druck­ma­nu­faktur “Rabe von Pappen­heim” und bietet nun kreativ und sehr indi­vi­duell gestal­tete Druck­sa­chen für jeden Anlass auf exqui­siten Papieren an. Wer Lust hat, kann hier seine eigenen Vorstel­lungen  einbringen oder man verlässt sich einfach auf die Profis.

Es lohnt sich, auf der Seite von “Rabe von Pappen­heim”, www.von-pappenheim-druck.de einmal vorbei­zu­schauen. Dort findet man auch die Termine der Märkte, auf denen man die hübschen Produkte ganz analog anschauen und erwerben kann, sowie Gedichte, Verse und Text­vor­schläge für Karten und Einla­dungen aller Art.

(Gruß­karte “Papagei” mit Umschlag, Stk. 2 Euro zzgl. Versand)

Grußkarte von Rabe von Pappenheim

Wie gemalt…

Gruß­karten aus Italien

Ein weiteres Gruß­karten-Set, in das ich mich sofort verliebt habe, stammt aus der tradi­ti­ons­rei­chen Druckerei “Rossi” in Florenz (seit 1931 ein Fami­li­en­un­ter­nehmen!).
Auf 10 Klapp­karten aus Recy­cling­karton sind  Tier­mo­tive aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert im Letter­press­druck aufge­bracht. Das heißt, die Motive wurden mit einem Präge­stempel gedruckt, der nach histo­ri­schen Zeich­nungen erstellt wurde (mehr zu Letter­press gibts hier). Optik und Haptik der Karten sind fantas­tisch! Die Zusam­men­stel­lung der Tiere ist herr­lich unge­wöhn­lich.  Octopus, Hummer und Chamä­leon tummeln sich mit Sardinen, Affen und anderem pitto­resken Getier.  Passend zu Karten und Umschlägen gibt es auch Geschenk­an­hänger mit passenden Bändern. Erhält­lich ist beides unter www.manufactum.de.

Gruß­karten-Set und Geschenk­an­hänger sind übri­gens auch ein sehr beson­deres Mitbringsel oder Geschenk!

(10 Gruß­karten mit Umschlägen, 17 Euro, 10 Anhän­ge­eti­ketten mit Baum­woll­kor­deln, 9,80 Euro; zzgl. Versand)

Letterpress-Papeterie aus Italien

Geschenkanhänger aus einer italienischen Letterpress-Manufaktur

Papeterie aus Italien

Papeterie aus Italien

Dresdner Pappen

Die Dresdner Pappen gibt es in unter­schied­li­cher Ausfüh­rung (Sterne, Tannen­bäume, Tiere, etc.) sehr schön bei Angela Wieg­ling­hoff-Klei­ne­diek­mann unter  www.dresdner-pappen.de. Ihre Dresdner Pappen werden in kleinen Manu­fak­turen nach histo­ri­schen Vorlagen gear­beitet und haben eine ganz beson­dere Ausstrah­lung. Außerdem sind sie so viel­seitig einsetzbar – zu jeder Jahres­zeit und zu jedem Anlass.
Die kleinen Figuren und Schmuck­ele­mente aus fein geprägtem Karton werden seit Ende des 19. Jahr­hun­derts produ­ziert. Mit Gold- oder Silber­folie belegt, mutet die Pappe wie Metall an. Früher wurden Dresdner Pappen auch gerne als Christ­baum­schmuck verwendet.
Zieht man mit einer Nadel einen feinen Faden hindurch, kann man sie an Zweige hängen. Im Kerzen­licht schim­mern sie so schön!

(z.B. Sterne, 54er Set, 5,90 Euro zzgl. Versand)

Dresdner Pappen, nostalgisch und wunderbar

Dresdner Pappen, nostalgisch und wunderbar

Dresdner Pappen, nostalgisch und wunderbar

Kekse und Papeterie

Und die Kekse?

Sind ebenso wie die Karten und die Dresdner Pappen was fürs Auge! Und für den Gaumen.
An einem Markt­stand mit Kräu­tern und Tees habe ich beim Flanieren Zellofan­beu­tel­chen mit getrock­neten Rosen­knospen und getrock­neten Malven­blüten aus Bioanbau entdeckt. Schwups war ich inspi­riert. Und ja, es macht so viel Spaß, diese unkom­pli­zierten Kekse zu backen und zu verzieren!
Für den Zucker­guss habe ich aus dem Reform­haus schwarzen Johan­nis­beer-Mutter­saft und Aronia-Direkt­saft besorgt. Das färbt den Zucker­guss ganz natür­lich und verleiht ihm sogar noch ein wenig Geschmack.

Kekse - ein süßes Mitbringsel

Zutaten:
  • 500 g Mehl
  • 150 g Puder­zu­cker
  • 350 g kalte Butter
  • Puder­zu­cker zum Verzieren
  • Schwarze Johan­nis­beere, purer Mutter­saft oder Aronia-Direkt­saft
  • Gold-Zucker­perlen
  • Getrock­nete Rosen­knospen und Malven­blüten 
Zube­rei­tung:

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Mehl und Puder­zu­cker in eine Schüssel geben. Die kalte Butter in Stücke schneiden und hinzu­geben. Alles gut verkneten, so dass ein gleich­mä­ßiger Teig entsteht.
Den Teig ausrollen und Kekse ausste­chen. Auf ein mit Back­pa­pier ausge­legtes Back­blech legen und auf der mitt­leren Schiene gold­braun backen (ca. 10 Minuten). Abkühlen lassen.

Kekse - ein süßes Mitbringsel

Das Schönste am Kekseba­cken: Teig naschen!

Puder­zu­cker mit etwas Saft anrühren, mit einem Back­pinsel auf den Keksen  verteilen und mit je einer Malven­blüte und einer Gold-Zucker­kugel verzieren. Die Rosen­knospen vorsichtig ausein­an­der­nehmen und einige Blüten­blätter auf dem Zucker­guss mit einer Gold-Zucker­perle arran­gieren. Trocknen lassen.

Kekse mit getrockneten Rosen- und Malvenblüten

Kekse mit getrockneten Rosen- und Malvenblüten

(Die rest­li­chen Blüten lassen sich z.B. als Tee zube­reiten. Mit den Rosen­knospen kann man auch Reis­ge­richten und Eintöpfen ein feines Aroma verleihen.)

Mehr Kekse? Bitte hier entlang…
Oder viel­leicht selbst­ge­machte Scho­ko­la­dent­rüffel? Bitte hier entlang…

Geschenkanhänger aus einer italienischen Letterpress-Manufaktur

Dresdner Pappen, nostalgisch und wunderbar

Kekse & Papeterie

 

 

 

 

 

 


 

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